Der deutsche Volleyball-Rekordmeister Berlin Recycling Volleys ist nur noch einen Schritt vom zehnten Titel in Folge entfernt. Angepeitscht von den eigenen Fans in der Max-Schmeling-Halle gewann das Team von Interimstrainer Markus Steuerwald auch das zweite Finalspiel gegen Pokalsieger SVG Lüneburg mit 3:1 (22:25, 25:22, 25:23, 25:23). Nach zwei Siegen in der Best-of-five-Serie können die Berliner nun schon am kommenden Mittwoch (19 Uhr/Dyn) bei den Niedersachsen den Titel bejubeln.
BR Volleys vor 10. Titel: 3:1-Heimsieg gegen Lüneburg
Rekordmeister erspielt sich Matchball
Playoff-Atmosphäre elektrisiert 6300 Fans
Das Duell der „zwei besten Mannschaften der Liga“ und „absolute Playoff-Atmosphäre“ hatte der amtierende MVP Jake Hanes von den BR Volleys vor dem Spiel am Samstag angekündigt. Und das Gros der 6300 Fans lieferte, hielt zu Beginn orangefarbene Plakate hoch und forderte auf einem Schriftzug: „Alles für den Titel“.
Hanes dominiert, Berlin träumt weiter
Die Teams ließen ein Spektakel folgen. Lüneburg hielt dagegen, doch war letztlich vor allem gegen Hanes machtlos. Der 2,12 m große Amerikaner war mit über 25 Punkten einmal mehr bester Spieler und trug dazu bei, dass damit auch der Double-Traum der Gäste zu platzen droht. Berlin arbeitet derweil aussichtsreich daran, die erste titellose Saison seit elf Jahren noch abzuwenden. Im Finale der vergangenen Saison hatte Berlin die SVG geschlagen.