Skicrosserin Daniela Maier hat bei der Generalprobe für die Olympischen Spiele ihre Rolle als Goldanwärterin eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Maier Erste, Wilmsmann Zweiter: Skicrosser in Medaillenform
Deutsche Skicrosser in Medaillenform
Beim zweiten Rennen im italienischen Val di Fassatal fuhr die Olympiadritte von 2022 in souveräner und taktisch kluger Manier zu ihrem sechsten Sieg im Weltcup, dem zweiten innerhalb einer Woche.
Wilmsmann wird Zweiter
Auch Florian Wilmsmann zeigte sich erneut in Olympiaform. Nach dem historischen Rennen am Vortag, als er vor seinen Teamkollegen Cornel Renn und Tim Hronek gewonnen hatte, verpasste der WM-Dritte von 2023 nur knapp seinen siebten Weltcup-Sieg. Schneller war diesmal der Italiener Simone Deromedis. Der Weltmeister von 2023 war im ersten der beiden Rennen hinter den drei Deutschen Vierter geworden.
„Ich habe mich nur auf mich konzentriert - und danke an meine Techniker, meine Skier waren heute wirklich schnell“, sagte Maier, die den Erfolg mit Blick auf Olympia nicht überbewerten wollte: „Für mich war wichtig, dass ich gut Ski fahre. Dass es zum Sieg gereicht hat, gibt mir Selbstvertrauen für das nächste Rennen.“ Das nächste Rennen ist das olympische am 20. Februar.
Zusätzliches Selbstvertrauen dürfte Maier geben, dass sie am Samstag gleich zweimal vor Sandra Näslund lag. Zunächst hatte sie die schwedische Olympiasiegerin taktisch klug im gemeinsamen Halbfinallauf auf Rang zwei verwiesen - im Finale belegte die Seriensiegerin Rang vier.