Dorothea Wierer hat sich nach dem Weltcup-Wochenende in Ruhpolding zu ihren Ambitionen für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina geäußert.
Biathlon-Star spricht über Olympia-Ambitionen
Kraftlos? Wie Wierer Olympia angeht
„Ich hoffe es geht sich irgendwie aus, dass ich dann in Top-Form bin. Das kann man leider nicht planen“, sagte die Italienerin nach ihrem enttäuschenden 29. Platz im Verfolgungsrennen von Ruhpolding auf Nachfrage von SPORT1.
Neben sechs Fehlern am Schießstand habe sich die 35-Jährige auch in der Loipe nicht wohlgefühlt. „Ich fühlte mich auf den Skiern nicht so gut. Irgendwie etwas kraftlos“, erklärte die Südtirolerin.
Wierer trotzdem mit Top-Laufzeit
Trotzdem gelang der Südtirolerin, die nach den olympischen Wettbewerben in Antholz direkt ihre Karriere beenden will, beim Verfolger in Ruhpolding die siebtbeste Laufzeit.
Was dann wohl möglich ist, wenn Wierer sich in der Loipe in Topform befindet? Zu viel möchte sie ihren Fans nicht versprechen.
„Ich versuche einfach mit einem guten Gefühl in die Olympiade zu starten und alles so positiv wie möglich zu nehmen. Ich versuche es einfach nur zu genießen“, betonte Wierer.
Weltcup-Abschied am Wochenende
Am kommenden Wochenende bestreitet Wierer dann in Nove Mesto schon ihre letzten Weltcup-Rennen.
„Ich hoffe es geht nächste Woche wieder bergauf“, resümierte die routinierte Biathletin.
Am Freitag (ab 18.15 Uhr im SPORT1-Liveticker) starten die Damen mit einem verkürzten Einzelrennen in das letzte Weltcup-Wochenende vor den Olympischen Winterspielen - Wierer trägt dann sogar das Rote Trikot als Führende in der Einzel-Wertung.