Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß hat im letzten Rennen vor den Olympischen Spielen den erneuten Sprung auf das Podest klar verpasst.
Nur 13. im Massenstart: Dämpfer für Preuß
Kurz vor Olympia: Dämpfer für Preuß
Beim Sieg der Französin Julia Simon (1 Strafrunde) im Massenstart beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto belegte Deutschlands Sportlerin des Jahres nach drei Strafrunden nur den 13. Rang (3/+1:26,7 Minuten).
Am Freitag hatte sie es mit Platz drei im verkürzten Einzel erstmals in diesem Winter auf das Podium geschafft.
Biathlon: Preuß verpasst Top-Ten-Platzierung
Preuß startete mit einer fehlerfreien Serie und führte anschließend die erste Verfolgergruppe an. Beim zweiten Schießen leistete sie sich dann aber zwei Fehler - und der Rückstand zur Spitze vergrößerte sich deutlich. Diese Lücke konnte Preuß in der Folge nicht schließen, nach einem weiteren Patzer beim letzten Schießen waren alle Hoffnungen auf eine Top-Ten-Platzierung dahin.
Marlene Fichtner belegte nach dem Disqualifikations-Drama im Single Mixed, als ihr vermeintlicher Sieg mit Leonhard Pfund nachträglich abererkannt worden war, den 21. Platz (2/+2:47,6). Am Samstag hatte sie nach dem zweiten Liegendschießen beim Verlassen der Matte ihren linken Arm nicht rechtzeitig durch das Tragegestell des Gewehrs gebracht. Das DSV-Duo wurde aus der Ergebnisliste gestrichen - und Fichtner kämpfte mit den Tränen.
Für das DSV-Team steht vor den Winterspielen nun noch ein Höhentrainingslager in Obertilliach an. Am 8. Februar starten die Medaillenrennen in Antholz mit der Mixed-Staffel.