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Biathlon: Vanessa Voigt glänzt! Wichtiges Ergebnis für Deutschland

Voigt legt starke Aufholjagd hin

Die deutschen Biathletinnen zeigen sich nach dem schwachen Sprint stark verbessert - und fahren auch dank Vanessa Voigt wichtige Punkte ein.
Vanessa Voigt war die beste Deutsche
Vanessa Voigt war die beste Deutsche
© IMAGO/SID/Gabor Baumgarten
Die deutschen Biathletinnen zeigen sich nach dem schwachen Sprint stark verbessert - und fahren auch dank Vanessa Voigt wichtige Punkte ein.

Vanessa Voigt hat beim Weltcup-Finale am Holmenkollen mit einer starken Aufholjagd ein Spitzenergebnis erreicht. Die 28-Jährige lief in der Verfolgung dank fehlerfreiem Schießen von Rang 16 auf sechs und kam auf den 10 Kilometern bis auf 49 Sekunden ans Podest heran.

Voigt gelang die zweitbeste Zeit des Tages. Damit dürfte dem deutschen Team der so wichtige fünfte Rang in der Nationenwertung kaum noch zu nehmen sein.

Generell zeigten sich die Biathletinnen des Deutschen Skiverbandes (DSV) gegenüber dem enttäuschenden Sprint stark verbessert. Julia Tannheimer (3 Strafrunden/+1:50,8 Minuten) machte mit der besten Laufzeit zwölf Plätze gut und landete auf Rang zehn. Selina Grotian (0/+1:57,8) lief mit ihrem stärksten Saisonrennen von Platz 26 auf 14 nach vorne. Auch Janina Hettich-Walz (3/+2:05,3) zeigte als 16. einen soliden Wettkampf.

Jeanmonnot holt sich auch kleine Kristallkugel

Sprintsiegerin Hanna Öberg gewann trotz drei Strafrunden auch das Jagdrennen in einem packenden Finish gegen die Französin Julia Simon (1/+0,5 Sekunden). Dritte wurde ihre Schwester Elvira Öberg (1/+23,2).

Die bereits feststehende Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot schnappte sich mit Rang vier (1/+57,2) auch noch die kleine Kristallkugel in der Verfolgung, zog in der Disziplinwertung an der Finnin Suvi Minkkinen vorbei.

Das deutsche Team wartet damit weiter auf den ersten Saisonerfolg, erstmals in der Geschichte droht ein Winter ohne Weltcupsieg. Zum Abschluss stehen am Sonntag (13.30 und 16.30 Uhr) traditionell die Massenstarts von Frauen und Männern an. In der Folge geht es in eine gut achtmonatige Sommerpause, ehe am 26. November in Kontiolahti die nächste Weltcup-Saison beginnt.