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Voigt: "Soll nicht arrogant klingen" - SPORT1

Voigt: „Soll nicht arrogant klingen“

Vanessa Voigt zeigt sich nach dem Sprint in Olso kritisch. In einer Hinsicht wird sie deutlich.
Mit ihrem Triumph beim Gesamtweltcup erfüllt sich ein Traum für Franziska Preuß. Außerdem gibt es seit 2017 erstmals wieder eine Deutsche an der Biathlon-Spitze. SPORT1 zeigt die erfolgreichsten Biathletinnen der Weltcup-Geschichte.
Vanessa Voigt zeigt sich nach dem Sprint in Olso kritisch. In einer Hinsicht wird sie deutlich.

Vanessa Voigt hat sich nach ihrem 16. Platz im Sprintrennen zum Auftakt des Weltcup-Finals am legendären Holmenkollen durchaus kritisch gegeben.

Auf ihr Ergebnis angesprochen, wurde Voigt im ZDF gefragt, ob sie unzufrieden sei. „Schon, ja“, räumte die 28-Jährige ein: „Da war heute schon mehr drin.“

Vanessa Voigt: „Es soll jetzt nicht arrogant klingen, aber …“

In der Nationenwertung verteidigte Deutschland trotz der durchwachsenen Ergebnisse den komfortablen Vorsprung auf die sechstplatzierten Finninnen, die in Oslo ebenfalls schwächelten. 

„Es soll jetzt nicht arrogant klingen, aber das sollte schon drin sein, für eine Biathlon-Nation wie Deutschland“, wurde Voigt deutlich.

Biathlon: Deutschland droht historische Nullnummer

Dem DSV-Team droht eine historische Nullnummer. Nach 64 Weltcuprennen ist Deutschland immer noch ohne Sieg. Für das Podest reichte es lediglich siebenmal – in Einzel- und Staffelrennen zusammengenommen.

„Jeder hatte die gleichen Bedingungen, es ist auch eine Einstellungssache“, erklärte Voigt und übte in Oslo leise Kritik am Material: „Ich habe nicht so viel Feedback vom Ski bekommen. Da habe ich mich auf der Strecke nicht so wohlgefühlt.“

Auch mit ihrer Leistung am Schießstand war Voigt nicht zufrieden, im Liegendanschlag blieb eine Scheibe stehen. „Der eine am Schießstand, das muss nicht sein“, meinte Voigt.