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Biathlon-Nachbarland versinkt im Chaos

Nachbarland droht Biathlon-Chaos

Das österreichische Biathlon-Team kommt nicht zur Ruhe. Nach der Verpflichtung von Wolfgang Pichler soll nun der Cheftrainer der Frauen hingeschmissen haben.
Im exklusiven SPORT1-Interview aus dem Adidas-Haus in Cortina äußert Biathlon-Legende Bö Kritik am deutschen Biathlon-Team.
Das österreichische Biathlon-Team kommt nicht zur Ruhe. Nach der Verpflichtung von Wolfgang Pichler soll nun der Cheftrainer der Frauen hingeschmissen haben.

In Österreich steht ein gewaltiger Umbau im Biathlon bevor. Nicht nur, dass mit Lisa Hauser die klare Leitfigur im Frauen-Team Schluss machte, sondern auch im Trainer- und Betreuerteam sind einige Änderungen geplant. Doch noch herrscht großes Tohuwabohu.

Mit der Verpflichtung der renommierten Trainerpersönlichkeit Wolfgang Pichler als Berater wollte der ÖSV das arg gebeutelte Biathlon-Lager wieder in ruhigeres Fahrwasser steuern und in die Erfolgsspur zurückkehren. Ursprüngliche Pläne von Sportdirektor Christoph Sumann bezüglich der Trainerzuteilung warf die 71 Jahre alte Biathlon-Legende über Bord, was zu Verunsicherung bei den Verantwortlichen geführt haben soll.

Nun macht sogar ein Bericht der Kronen Zeitung die Runde, wonach der bisherige Frauen-Cheftrainer Reinhard Gösweiner Konsequenzen gezogen und hingeschmissen haben soll.

Biathlon: ÖSV-Cheftrainer wirft offenbar hin

Der Oberösterreicher war zunächst weiterhin als Chefcoach der Frauen eingeplant, ehe er einen neuen Co-Trainer hätte bekommen sollen, was ihm offenbar überhaupt nicht schmeckte.

Nachdem der 54-Jährige der Zeitung zufolge dem ÖSV erklärt habe, für den Job nicht mehr bereitzustehen, fand bereits am Donnerstag eine Sitzung statt, bei der Gösweiner nicht zugegen war.

Für Sonntag ist ein weiteres Treffen anberaumt, bei dem Tacheles geredet werden soll, wie es weitergeht. Sollte der Abgang von Gösweiner tatsächlich feststehen, würde die A-Mannschaft der Frauen aus dem Nichts ohne Cheftrainer dastehen.