Biathlon-Star Justine Braisaz-Bouchet wird sich nicht mit dem französischen Skiverband auf die kommende Biathlon-Saison vorbereiten. Das gab der Verband am Mittwoch in einem Statement bekannt.
Biathlon-Star wendet sich vom Nationalteam ab
Biathlon-Star kehrt Verband den Rücken
Demnach habe sich die 29-Jährige dazu entschieden, „ihre Vorbereitung auf eine Balance zwischen Beruf und Privatleben auszurichten, in der ihre Familie einen zentralen Platz einnimmt“. Die Entscheidung sei laut dem FFS „das Ergebnis persönlicher und sportlicher Überlegungen“.
Diese wurde dabei in engem Austausch und in Abstimmung mit dem Trainerteam der französischen Biathlon-Mannschaft sowie dem Technischen Direktor und Präsidenten des Verbandes gefällt. Wie genau die Vorbereitung der Massenstart-Olympiasiegerin von 2022 aussieht, wurde derweil nicht bekannt gegeben.
Biathlon: Volle Unterstützung für Braisaz-Bouchet
Der Verband hielt allerdings fest, dass sich Braisaz-Bouchet, die bereits seit 2014 Teil der Nationalmannschaft ist, „weiterhin voll und ganz für das gemeinsame Projekt des französischen Biathlons engagiert“.
Der Verband sprach seiner Athletin volle Unterstützung aus: „Der französische Skiverband und der gesamte Stab der französischen Nationalmannschaften unterstützen diesen Ansatz mit Zuversicht und Gelassenheit, in der Überzeugung, dass Leistung auch durch persönliche Ausgeglichenheit und Stabilität entsteht.“
Leistung war bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina bei Braisaz-Bouchet nicht zu sehen. Im Stadion von Antholz enttäuschte die Französin im Einzel mit den Plätzen 80 (Einzel), 62 (Sprint) und 27 (Massenstart). Zusätzlich musste sie dabei zusehen, wie ihre Teamkolleginnen Gold in der Staffel holten.