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Kombinierer Geiger verpasst Podium in Seefeld knapp

Seefeld Triple: Geiger in Lauerstellung

Vincenz Geiger verpasst beim Massenstart in Seefeld das Podium knapp. Der deutsche Kombinierer landet beim ersten Wettbewerb des Seefeld Triples auf dem vierten Platz. Der Sieg geht an einen Österreicher.
Vinzenz Geiger im Massenstart von Seefeld
Vinzenz Geiger im Massenstart von Seefeld
© IMAGO/SID/Matthias Trinkl
Vincenz Geiger verpasst beim Massenstart in Seefeld das Podium knapp. Der deutsche Kombinierer landet beim ersten Wettbewerb des Seefeld Triples auf dem vierten Platz. Der Sieg geht an einen Österreicher.

Kombinations-Olympiasieger Vinzenz Geiger ist gut in die Generalprobe für die Winterspiele gestartet, hat aber zum Auftakt des Nordic Combined Triple in Seefeld sein drittes Podest der Saison verpasst. Der Oberstdorfer fiel in Tirol beim Massenstart mit einem nicht optimalen Sprung von Platz zwei auf vier zurück.

Dem möglichen Podiumsplatz trauerte der Oberstdorfer jedoch nicht nach. „Ich bin sehr zufrieden. Es war ein sehr guter Wettbewerb von mir. Es ist ein Format, das ich eigentlich überhaupt nicht mag. Es war ein guter Start“, zeigte er sich auf SPORT1-Nachfrage positiv gestimmt.

Geiger (100,5 m) fehlte letztlich nicht einmal ein Meter auf den drittplatzierten Norweger Andreas Skoglund.

Doppelsieg für Österreich

Die Österreicher durften sich derweil über einen fast schon erwarteten Heimsieg freuen. Weltcup-Spitzenreiter Johannes Lamparter setzte sich nach einem starken Sprung auf 105,0 m knapp vor seinem Landsmann Stefan Rettenegger durch, der auf die gleiche Weite kam.

„Es ist sehr emotional, daheim zu gewinnen. Es war ein richtig anstrengendes Rennen. Es hat sich vor allem auf der Loipe entschieden“, freute sich Lamparter im Gespräch mit österreichischen Medienvertretern über seinen Sieg.

Nun möchte er seinen Vorsprung im Seefeld Triple verteidigen. „Das Ziel ist wie jedes Jahr der Gesamtsieg. Es sind auch andere sehr gute Leute am Start. Es wird kein Selbstläufer, aber ich werde darum kämpfen“, kündigte er auf SPORT1-Nachfrage an.

Tannheimer auf Platz sechs - Rydzek und Schmid verpassen Top 10

Zweitbester Deutscher war der nicht für Olympia qualifizierte Wendelin Thannheimer auf Platz sechs.

„Der Sprung ist mir gut gelungen. Ich bin happy, dass ich so gesprungen bin. Das macht mich sehr glücklich“, freute er sich auf SPORT1-Nachfrage. Ein konkretes Ziel für die kommende Tage hat er sich jedoch noch nicht gesetzt. „Morgen wird es noch ein wenig knapper und ich habe eine gute Ausgangslage“, blickte er auf das Compact Race am Samstag.

Die beiden weiteren Olympia-Fahrer Julian Schmid und Johannes Rydzek landeten auf den Plätzen zwölf und 14.

Geiger hofft auf Seefeld-Coup: „Es entscheidet sich am Sonntag“

Geiger hatte das Nordic Combined Triple im Vorjahr gewonnen. Der heutige Bundestrainer Eric Frenzel triumphierte bei den ersten vier Auflagen von 2014 bis 2017 und gewann 2019 in Seefeld seine letzten beiden WM-Titel.

Die Hoffnung auf einen weiteren Triple-Sieg hat Geiger noch nicht aufgegeben. „Ich schaue Tag für Tag. Der Abstand ist gering. Es entscheidet sich alles am Sonntag“, machte er deutlich.

Das Triple wird am Samstag mit einem „Compact“-Rennen (ab 12:30 Uhr im LIVETICKER) fortgesetzt und am Sonntag mit einem regulären Gundersen-Wettbewerb (ab 12:30 Uhr im LIVETICKER) abgeschlossen. An beiden Tagen wird dabei zunächst gesprungen und dann gelaufen.