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Ski-Star meldet sich nach Horror-Sturz zu Wort

Horror-Sturz: Ski-Star gibt Update

Olympiasiegerin Michelle Gisin spricht zum ersten Mal nach ihrem Horror-Sturz vor zwei Monaten ausführlich über ihren aktuellen Gesundheitszustand. Laut den Ärzten entkam sie einer Querschnittslähmung nur knapp.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina statt. Aber auch andere Orte in Italien werden zum Schauplatz der Wettkämpfe. Hier gibt's alle Austragungsorte im Überblick.
Olympiasiegerin Michelle Gisin spricht zum ersten Mal nach ihrem Horror-Sturz vor zwei Monaten ausführlich über ihren aktuellen Gesundheitszustand. Laut den Ärzten entkam sie einer Querschnittslähmung nur knapp.

Olympiasiegerin Michelle Gisin hat sich zum ersten Mal nach ihrem Horror-Sturz beim Weltcup-Abfahrtstraining in St. Moritz vor knapp zwei Monaten ausführlich zu Wort gemeldet.

Über ihren Gesundheitszustand war lange nur wenig bekannt. Ob sie in den Skisport zurückkehren wird, ist erstmal nicht sicher. „Die Zukunft lasse ich offen, das ist auch wichtig für die Rehabilitation“, sagte die 32-Jährige bei einer Online-Pressekonferenz.

Olympiasiegerin hat langen Weg vor sich

Die Folgen des Sturzes waren für Gisin nicht nur körperlicher Natur: „Die Vorstellung einer Querschnittslähmung auf dieser Höhe ist extrem schlimm, damit hatte ich emotional am meisten Mühe“, erzählte die Schweizerin.

Die Olympiasiegerin scheint jedoch großes Glück gehabt zu haben. Neben mehreren schweren Knieverletzungen waren zwar auch das Handgelenk und der Hals betroffen. Inzwischen scheint sie aber schon wieder auf dem Weg der Besserung zu sein: „Ich konnte die Krücken weglegen und darf mich frei bewegen“, sagte sie.

Olympia: Gisin will kein Trübsal blasen

Vor allem die Verletzung des Halses bereitete den Ärzten anfangs Sorge und auch Gisin konzentriert sich vor allem erst einmal auf diese Verletzung: „Das Wichtigste ist aber der Hals. Ich muss die Muskulatur wieder aufbauen. Aber ich kann mich normal bücken und die Beweglichkeit des Halses funktioniert schon ziemlich gut“, erläuterte Gisin.

Während ihre Kollegen sich nun in den finalen Vorbereitungen für die Olympischen Spiele befinden, arbeitet die Schweizerin weiter an ihrer Rehabilitation. „Natürlich wäre ich gerne in Cortina, aber ich darf nicht Trübsal blasen“, fügte sie im Blick auf das anstehende Großevent hinzu.