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Ski alpin: DSV schnappt sich österreichische Nachwuchshoffnung

Ski-Juwel wechselt nach Deutschland

Der Deutsche Skiverband sichert sich ein vielversprechendes Nachwuchstalent. Der erst 15-jährige Finn Neururer kommt vom Österreichischen Skiverband.
DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier kann sich auf Zuwachs freuen
DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier kann sich auf Zuwachs freuen
© IMAGO/Eibner
Lars Hinzberg
Der Deutsche Skiverband sichert sich ein vielversprechendes Nachwuchstalent. Der erst 15-jährige Finn Neururer kommt vom Österreichischen Skiverband.

Der Deutsche Skiverband (DSV) darf sich über vielversprechenden Zuwachs im Nachwuchsbereich freuen. Der 15-jährige Finn Neururer startet künftig für die deutschen Adler und nicht mehr für den Österreichischen Skiverband (ÖSV).

Da der Innsbrucker noch bei keinem offiziellen FIS-Rennen für Österreich gestartet ist, kann der Wechsel ohne Zustimmung des Verbands ablaufen.

Vielversprechende Ski-Hoffnung für den DSV

Für große Aufmerksamkeit sorgte Neururer zuletzt beim renommiertesten Nachwuchsrennen „Future Hahnenkamm Champion“, wo er sich mit mehreren Sekunden Vorsprung Gold sicherte.

Beim Tiroler Skiverband (TSV) bedauert man den Wechsel des jungen Skirennläufers sehr. „Wir verlieren einen tollen Sportler“, sagte Rennsportleiter Florian Winkler gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

Für den DSV wird derweil eine Ausbildungsentschädigung von 1.500 Euro pro Saison bis zu einer Gesamtsumme von maximal 10.000 Euro fällig.

Vorbild Emma Aicher?

Auch Deutschlands derzeit größter Ski-Star, Emma Aicher, war einst von der Konkurrenz gekommen.

Die in Schweden geborene Skirennläuferin wechselte 2020/21 aufgrund der „besseren Trainingsbedingungen“ zum DSV und holte dieses Jahr doppelt Silber bei den Olympischen Spielen.

Inwieweit Neururer eine ähnliche Erfolgsgeschichte schreiben kann, wird die Zeit zeigen.