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Paukenschlag im Skisport! FIS-Rücktritt nach neun Monaten

Paukenschlag im Skisport

Personalknall beim internationalen Skiverband: FIS-CEO Urs Lehmann tritt überraschend zurück. Hintergrund ist der Machtkampf um den umstrittenen Präsidenten Johan Eliasch.
Urs Lehmann war vor seinem Engagement bei der FIS Präsident von Swiss-Ski
Urs Lehmann war vor seinem Engagement bei der FIS Präsident von Swiss-Ski
© IMAGO/Sammy Minkoff
Personalknall beim internationalen Skiverband: FIS-CEO Urs Lehmann tritt überraschend zurück. Hintergrund ist der Machtkampf um den umstrittenen Präsidenten Johan Eliasch.

Überraschender Abgang bei der FIS: Urs Lehmann hat sein Amt als Geschäftsführer des Weltskiverbands mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

„Der Internationale Ski- und Snowboardverband (FIS) bestätigt, dass Urs Lehmann von seinem Amt als Geschäftsführer zurückgetreten ist“, hieß es in einem knappen offiziellen Statement.

Der 57-jährige Schweizer, der zuvor Präsident von Swiss-Ski war, hatte die Funktion erst seit September 2025 ausgeübt. Wie der Blick berichtet, soll der plötzliche Rücktritt wegen eines Zerwürfnisses mit FIS-Präsident Johan Eliasch erfolgt sein.

FIS-Boss in der Kritik: „Für uns nicht wählbar“

Letztgenannter tritt Mitte Juni zur Wiederwahl an, steht jedoch aufgrund seines Vorgehens massiv in der Kritik. So nahm Eliasch die georgische Staatsbürgerschaft an, um überhaupt zur Wahl zugelassen werden zu können. Swiss-Ski-CEO Diego Züger bezeichnete ihn Mitte Mai sogar als „für uns nicht wählbar“.

Zwischen Lehmann und Eliasch hat es dem Bericht zufolge vor allem beim Thema Finanzen Differenzen gegeben.

Zoff zwischen Eliasch und Lehmann

Während Eliasch wiederholt die wirtschaftliche Stabilität der FIS betonte, warnte Lehmann öffentlich vor einer düsteren Entwicklung: Bei unverändertem Kurs sei der Verband in zwei Jahren pleite.

Eliasch soll es missfallen haben, dass der FIS-CEO ihm mit dieser Äußerung in den Rücken fiel. Lehmann selbst will sich offenbar erst nach der Präsidentschaftswahl am 11. Juni zu den Hintergründen seines Rücktritts äußern.

Wie der Blick weiter berichtet, gilt eine Rückkehr Lehmanns als FIS-CEO als durchaus möglich – vorausgesetzt, Eliasch wird bei der Wahl am kommenden Donnerstag in Belgrad abgewählt.