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Deutsche Olympiasiegerin "wie ein nasser Waschlappen"

Olympiasiegern kommt an ihr Limit

Sie müsse jetzt auf ihren "Körper und Geist" hören, sagt die Langläuferin nach Platz 24. Johannes Hösflot Kläbo siegt derweil auch nach seinem Sturz.
Erschöpft: Katharina Hennig Dotzler
Erschöpft: Katharina Hennig Dotzler
© IMAGO / AFLOSPORT/SID/IMAGO/Yohei Osada
Sie müsse jetzt auf ihren "Körper und Geist" hören, sagt die Langläuferin nach Platz 24. Johannes Hösflot Kläbo siegt derweil auch nach seinem Sturz.

Der Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler gehen kurz vor Saisonende die Kräfte aus. „Ich habe mich gefühlt wie ein nasser Waschlappen ohne Energie oder Power“, sagte die 29-Jährige nach Platz 24 über zehn Kilometer beim Weltcup in Lake Placid/USA: „Körperlich gesehen war das eines der härtesten Rennen meiner Karriere.“

Während die Schwedinnen Linn Svahn und Frida Karlsson einen Doppelsieg feierten, war Hennig Dotzler auf ihrer Paradestrecke im klassischen Stil chancenlos. „

Seit Olympia ist bei mir körperlich komplett die Luft raus. Ich muss jetzt auf meinen Körper hören und auf meinen Geist“, sagte sie. Das Wochenende in den USA ist das letzte der Saison. Beste Deutsche war Helen Hoffmann auf Rang 22.

Bei den Männern holte Rekord-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo nur acht Tage nach seinem Sturz in Drammen seinen 112. Weltcup-Sieg, der Rekord von Marit Björgen (114 Siege) rückt näher. Kläbo, der wegen einer Gehirnerschütterung zuletzt den Fünfziger in Oslo ausgelassen hatte, führte einen norwegischen Fünffachsieg an. Bester Deutscher war Elias Keck auf dem 39. Platz.