Es kommt an sich nicht überraschend – doch dieses Ausmaß haben Fans wohl nicht erwartet: Wenige Tage nach der Megashow WrestleMania 42 ist eine riesige Entlassungs- bzw. Trennungswelle bei WWE ans Tageslicht gekommen.
Riesiges Entlassungs-Beben bei WWE! Diverse Namen überraschen völlig
Riesiges Entlassungs-Beben bei WWE!
Der Showkampf-Marktführer hat sich von über einem Dutzend Wrestlerinnen und Wrestlern getrennt. Unter den „Opfern“ sind diverse Namen, die für Konkurrent AEW interessant sein werden, und einige, die für Diskussionsstoff und auch Unmut sorgen dürften – der bei Anhängern und auch innerhalb von WWE wegen eines internen Machtkampfs mit vieldiskutiertem Ergebnis bei WrestleMania ohnehin gegärt hatte.
WWE: Aleister Black, Wyatt Sicks, Kairi Sane und viele andere entlassen
Die von den Branchen-Leitmedien Fightful und Wrestling Observer nach und nach durchgesickerte Liste umfasst unter anderem den erst im vergangenen Jahr von AEW zurückgeholten Aleister Black und dessen Ehefrau Zelina Vega, Bo Dallas / Uncle Howdy, Bruder des verstorbenen Bray Wyatt und dessen komplette Gruppierung The Wyatt Sicks (Erick Rowan, Joe Gacy, Dexter Lumis und Nikki Cross) und Kairi Sane, die langjährige Tag-Team-Partnerin von Asuka.
Nicht mehr bei WWE sind auch der Mexikaner Santos Escobar – erst vor wenigen mit einem angeblich gut dotierten Vertrag von einem sich andeutenden Wechsel zu AEW abgehalten -, die Motor City Machine Guns (Alex Shelley und Chris Sabin), Alba Fyre, die zuletzt langzeitverletzte Zoey Stark und Apollo Crews.
Auch im Nachwuchskader NXT hat es einige prominente Namen getroffen – unter ihnen die Ringer-Olympiasiegerin Tyra Mae Steele. Gehen müssen außerdem Andre Chase, Malik Blade, Dante Chen, Luca Crusifino, Tyson Dupont, Chris Island, Tyriek Igwe, Sirena Linton und Trill London.
Diverse Debüts bei SmackDown
Dass eine derartige Entlassungswelle nach WrestleMania kommen würde, war zu erwarten: In den vergangenen Jahren dünnte WWE immer wieder kurz darauf den Kader aus, in dem es rund um die Megashow immer viele Verschiebungen gibt.
Auch in diesem Jahr gibt es parallel zu den Entlassungen viele Beförderungen aus dem Aufbaukader NXT in die Hauptkader RAW und SmackDown. Nach diversen Debüts bei RAW folgten in der Nacht zum Sonntag die SmackDown-Premieren von Blake Monroe (Mariah May bei AEW) und der Gruppierung Fatal Influence – kommende Woche folgt Ricky Saints, der ehemalige Ricky Starks.
Unter denen, die im Gegenzug gehen müssen, sind aber auch einige, die sich von ihrem WWE-Engagement mehr erhofft haben dürften – besonders der Name Black sticht hervor.
Pikante Vorgeschichte bei Black
Erst im vergangenen Jahr hatte der Niederländer eine turbulente, aber recht erfolgreiche Zeit bei AEW hinter sich gelassen, um einen neuen Anlauf bei WWE zu wagen, wo er vor fünf Jahren schon einmal gefeuert wurde – damals noch von Ex-Boss Vince McMahon und nur einen Auftritt nach einem groß inszenierten Comeback.
Bemerkenswert an der neuerlichen Trennung: Der düstere Black war – wie nach WrestleMania herauskam – erst kürzlich für eine tragende Rolle in einem größeren Programm im Gespräch. Angeblich hatte WWE intern diskutiert, Black als den Mann zu besetzen, der Randy Orton in seiner WrestleMania-Fehde gegen WWE-Champion Cody Rhodes auf die dunkle Seite treibt.
Stoff für weitere Diskussionen
Die Rolle bekam stattdessen bekanntermaßen der Star-Podcaster und WWE-Edelfan Pat McAfee – was in einem großen Desaster mündete: Nach einem vernichtenden Fanecho beerdigte WWE die Story bei WrestleMania. Berichten zufolge hatte McAfee selbst das Ende veranlasst, wohl weil er gemerkt hätte, dass die Fans meuterten.
McAfees Engagement wurde verfügt von der Konzernspitze des Mutterunternehmens TKO um Boss Ari Emmanuel, der damit den im Tagesgeschäft eigentlich fürs Kreative zuständigen Vorstand „Triple H“ Paul Levesque und dessen Team ausgehebelt hatte.
Berichten zufolge herrscht auch intern bei WWE großer Unmut über diesen harten Eingriff der Oberbosse in die über Monate und Jahre ganz anders aufgebaute Story um Rhodes und Orton.
Die nun öffentlich gewordene Entlassungswelle bietet viel neuen Stoff für Debatten – es bleib abzuwarten, welche Hintergründe hierzu noch durchsickern.