Boris Becker ärgert sich über das bittere Halbfinal-Aus von Alexander Zverev gegen Carlos Alcaraz bei den Australian Open.
Tennis: Becker hadert! Zverev "muss sich in den Hintern beißen!"
Becker ärgert sich über Zverev-Pleite
„Der muss sich eigentlich in den Hintern beißen. Der muss im dritten Satz theoretisch schon gewinnen, wenn Carlos da dieses Medical Timeout nicht nimmt“, erklärte der 58-Jährige im Podcast Becker Petkovic.
Zverev hatte im Halbfinale der Australian Open knapp gegen den Spanier mit 2:3 verloren. Im dritten Satz, beim Stand von 5:4 für Alcaraz, wurde diesem ein Medical Timeout zugesprochen.
Becker: Chance auf ersten Grand-Slam-Sieg vergeben
Wegen der deutlichen Niederlage von Novak Djokovic im späteren Finale gegen Alcaraz habe Zverev eine Riesenchance auf seinen ersten Grand-Slam-Sieg vergeben, betonte Becker.
Der Halbfinaleinzug von Zverev sei allerdings keine glückliche Fügung gewesen. „Die haben in der Winterpause gute Arbeit geleistet. Auch die Matchstrategie war immer gut“, erklärte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger.
French Open: „Große Chance in Paris“
Dementsprechend stünden auch im weiteren Verlauf der Saison die Zeichen gut, dass Zverev um einen Grand-Slam-Sieg mitspielt. Becker freut sich auf die French Open: „Mit diesem Spielverständnis hat er auch in Paris eine große Chance, ganz vorne mitzuspielen.“
Für die kommenden Wochen empfiehlt Becker dem gebürtigen Hamburger keine weiteren Turnierteilnahmen. Zverev solle die Australian Open zunächst verarbeiten, um in Paris „gesund und kräftig angreifen“ zu können.