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Tennis: Wimbledon bricht mit weiterer Tradition

Wimbledon bricht mit Tradition

Nach fast 150 Jahren bricht Wimbledon mit einer weiteren Tradition. Das älteste Grand-Slam-Turnier folgt damit den weiteren Top-Events.
1985 kürte sich Boris Becker mit nur 17 Jahren zum jüngsten Wimbledon-Champion der Historie. Nun erinnert er sich am Rande des SportBild-Award in Hamburg an seinen Triumph - und findet einen prominenten Nachahmer.
Nach fast 150 Jahren bricht Wimbledon mit einer weiteren Tradition. Das älteste Grand-Slam-Turnier folgt damit den weiteren Top-Events.

Seit 1877 kommt es in Wimbledon zum Schlagabtausch im Tennis. Im vergangenen Jahr öffnete sich das prestigeträchtige Grand-Slam-Turnier erstmals für den Einsatz moderner Technologien – nun wird mit der nächsten jahrzehntelangen Tradition gebrochen.

Wie der ausrichtende All England Club am Samstag mitteilte, wird bei den Wimbledon Championships im diesjährigen Sommer erstmals ein Videoschiedsrichter zum Einsatz kommen.

Zum Einsatz kommen soll die Technologie beim ältesten Grand-Slam-Turnier im Tennis demnach auf insgesamt sechs Plätzen. Neben dem Centre Court und dem Court Nummer eins sollen vier weitere Hauptplätze auf den Videobeweis zurückgreifen können.

Wimbledon folgt weiteren Grand Slams

Die Spieler sollen künftig bestimmte Entscheidungen des Stuhlschiedsrichters, wie beispielsweise den Doppelaufprall, überprüfen lassen können. Ein Limit für Überprüfungen soll es nicht geben.

Bereits im vergangenen Jahr führte Wimbledon ein elektronisches System ein, das anzeigt, ob ein Ball im Feld oder außerhalb aufgekommen ist. Die Genauigkeit dieser Entscheidung ist durch die Spieler nicht anfechtbar.

Erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier kam der VAR bei den US Open 2023 zum Einsatz. Die Australian Open zogen 2025 nach, jetzt folgt Wimbledon.