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French Open: Zverev-Erfolg weit nach Mitternacht

Zverev-Erfolg weit nach Mitternacht

Nach dem überraschenden Scheitern von Jannik Sinner und Novak Djokovic löst Alexander Zverev seine Aufgabe - aber nicht immer souverän.
Alexander Zverev zeigt sich nach seinem Zweitrunden-Erfolg gegen Tomas Machac in Roland Garros zufrieden mit seiner Leistung. 
Nach dem überraschenden Scheitern von Jannik Sinner und Novak Djokovic löst Alexander Zverev seine Aufgabe - aber nicht immer souverän.

Alexander Zverev hat nach turbulenten Tagen in Paris mit einiger Mühe den nächsten Schritt seiner Titelmission geschafft. Der 29 Jahre alte Hamburger, der an der Seine zum heißesten Kandidaten auf den großen Coup aufgestiegen ist, erreichte mit einem 6:4, 6:3, 5:7, 6:2-Erfolg gegen den französischen Außenseiter Quentin Halys zum neunten Mal in Folge das Achtelfinale beim Höhepunkt der Sandplatzsaison – um 0.50 Uhr setzte der Deutsche den Schlusspunkt. (French Open 2026 täglich im LIVETICKER)

Unmittelbar vor dem dritten Auftritt des Weltranglistendritten hatte sich in Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic der nächste prominente Titelaspirant verabschiedet. Der Serbe unterlag dem furios aufspielenden Toptalent Joao Fonseca in fünf Sätzen. Tags zuvor war schon Jannik Sinner, die Nummer eins der Welt, sensationell gescheitert.

„Für mich ist er seit heute Topfavorit auf den Titel“, sagte Boris Becker nach dem Sinner-Aus mit Blick auf Zverev, dessen Team die völlig veränderte Situation betont sachlich einordnete. „Wir alle, inklusive Sascha, sind erfahren genug“, sagte sein Bruder und Manager Mischa Zverev bei Eurosport: „Es ist noch ein langes Turnier vor uns, da kann noch so vieles passieren.“

Gegen Halys zeigte Zverev lange eine solide Leistung, ohne zu glänzen. Im dritten Durchgang geriet er unter Druck und gab erstmals im Turnierverlauf einen Satz ab. Später steigerte er sich wieder und nutzte seinen dritten Matchball. Nächster Gegner des an Position zwei gesetzten Olympiasiegers von Tokio ist der Niederländer Jesper de Jong, der erst als Nachrücker ins Hauptfeld kam und sich seinen Achtelfinalplatz mit einem Fünfsatzsieg gegen Karen Chatschanow erkämpfte.

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