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Erstmals seit 2023: Besondere Nightsession in Paris

Besondere Nightsession in Paris

Bei den French Open kommt es am Montagabend zu einer seltenen Ansetzung. Die Kritik dürfte bleiben.
Naomi Osaka spielt am Montag in der Nightsession
Naomi Osaka spielt am Montag in der Nightsession
© IMAGO/KCS Presse
Bei den French Open kommt es am Montagabend zu einer seltenen Ansetzung. Die Kritik dürfte bleiben.

Seltenes Highlight am späten Abend: Aryna Sabalenka und Naomi Osaka bestreiten am Montag (nicht vor 20.15 Uhr) bei den French Open das erste Frauen-Match in der Nightsession seit 2023. Nach der Einführung der Begegnung zur Primetime vor fünf Jahren ist das Achtelfinale zwischen der Weltranglistenersten aus Belarus und der Japanerin erst das fünfte Duell zwischen zwei Tennisspielerinnen zur besten Sendezeit.

Die wenigen Abendspiele für Frauen beim Sandplatz-Highlight in Paris sorgen immer wieder für Diskussionen und Kritik. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Veranstalter bei ihren Ansetzungen gänzlich auf Begegnungen zwischen Frauen in der Nightsession verzichtet. Und auch in 2026 hatten sich bislang nur die Männer zur späten Stunde auf dem Court Philippe-Chatrier gegenübergestanden.

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„Die Veranstalter haben Schiss, dass ein Frauen-Match nach einer Stunde rum ist“, hatte Eurosport-Experte Boris Becker vor der Bekanntgabe gesagt: „Ich verstehe es auch nicht.“ Seiner Meinung nach sollten die Frauen, die im Best-of-three-Modus spielen, auch „abends ran, egal wie lange das Match ist“.

Osaka erstmals im Achtelfinale in Paris

Für Osaka, die zum ersten Mal am Bois de Boulogne im Achtelfinale steht, sei es „wirklich egal, auf welchem Platz oder zu welcher Zeit ich spiele“, hatte sie am Sonntag gesagt. Die Japanerin sei „so gewohnt, hier keine Abendspiele zu bestreiten“, sodass sie die French Open „gar nicht mit Abendspielen in Verbindung bringe“.

Das Frauen-Spiel zwischen der Nummer eins und der Nummer 16 der Setzliste ist das mit Abstand interessanteste Match am Montag. In keinem der vier angesetzten Achtelfinals der Männer treffen zwei gesetzte Spieler aufeinander.

Der italienische Weltranglistenerste Jannik Sinner und der bestgesetzte Franzose Arthur Rinderknech, die in der Runde der letzten 16 gegeneinander hätten spielen können, sind bereits ausgeschieden.