Shootingstar Rafael Jódar hat sich entschieden gegen Vorwürfe gewehrt, er habe beim Achtelfinal-Einzug in Paris ein Ballmädchen geschubst. Der Wirbel war aufgekommen, nachdem sich der Spanier in einer intensiven Partie in der dritten Runde der French Open gegen den US-Amerikaner Alex Michelsen mit 7:6 (7:2), 6:7 (5:7), 4:6, 6:3, 6:3 durchgesetzt hatte und erstmals ins Achtelfinale eines Grand Slams eingezogen war.
French Open: Ballmädchen geschubst? Shootingstar Jódar wehrt sich
Ballkind geschubst? Jódar wehrt sich
In der TV-Übertragung der Partie machte es den Anschein, als würde der Spanier auf dem Weg in die Garderobe ein junges Ballmädchen wegschubsen. „Sie war im Weg und wollte Platz machen, ist dabei rückwärts gegangen und gestolpert. Das lag aber nicht daran, dass ich sie geschubst habe, sondern an der Abdeckung hinter ihr“, beschreibt Jódar den Vorfall.
French Open: Video sorgt für heiße Diskussionen
Auf Social Media wird darüber natürlich heiß diskutiert, doch es handelt sich offensichtlich nur um eine optische Täuschung. Scheinbar synchron zu einer Handbewegung Jódars sah man das Ballmädchen stolpern, ehe der Spieler etwas angesäuert in den Katakomben verschwand.
In der Slow Motion ist aber deutlich zu sehen, dass das Mädchen bereits stolpert, bevor Jódar dann den Arm hebt.
„Ich würde niemals ein Ballkind schubsen“
Seine Handbewegung erklärte der 19-Jährige damit, dass er in Richtung seines Vaters in der Box gestikuliert habe.
„Ich schätze die Arbeit der Ballkinder sehr. Ich weiß, wie schwierig es ist, bei dieser Hitze und unter diesen Bedingungen zu arbeiten. Ich würde niemals ein Ballkind schubsen“, erklärte der Spanier nach dem Spiel.
Jódar im Viertelfinale gegen Zverev?
Der Vorfall sollte damit dann auch erledigt sein und Jódar kann sich wieder auf das Sportliche konzentrieren.
Im Achtelfinale bekommt er es nämlich mit seinem wiedererstarkten Landsmann Pablo Carreno Busta zu tun. Im Viertelfinale könnte dann die deutsche Nummer 1 Alexander Zverev warten.