Novak Djokovic hat sich über fehlende Maßnahmen gegen die große Hitze bei den French Open beschwert – und die Einführung von nächtlichen Spielen in den Raum gestellt.
Hitze-Frust! Djokovic für Revolution bei French Open
Djokovic für French-Open-Revolution
„Ist es ideal, auch nach Mitternacht noch zu spielen? Nein. Aber wenn es extrem heiß ist, sollte man das vielleicht in Betracht ziehen“, befand der serbische Superstar nach seinem Zweitrundensieg gegen Valentin Royer.
„Ich verstehe nicht, warum es keine Hitzeregel gibt. Ich dachte, es gäbe eine bei jedem Grand-Slam-Turnier, aber mir wurde gesagt, dass es bei den French Open keine gibt“, schimpfte der 39-Jährige.
French Open: Djokovic warnt vor „unfairer“ Lösung
Wie die L’Équipe berichtet, gibt es in Paris durchaus ein Hitze-Protokoll, bei dem die Fortsetzung einer Partie von Hitze- und Luftfeuchtigkeitswerten abhängig gemacht wird.
„In Australien haben wir das bereits erlebt“, sagte Djokovic: „Ich habe das persönlich schon mehrfach erlebt. In den letzten Jahren haben wir gesehen, dass es manchmal zu Verzögerungen beim Spielbetrieb kommt – um eine oder mehrere Stunden –, bis die Temperatur sinkt. Bei Grand-Slam-Turnieren sollte das kein Problem sein. Wir können die Spiele neu ansetzen, da es viele Plätze gibt.“
Keine Lösung sei derweil das verschließbare Dach auf dem Center Court: „Wenn man ein Dach schließt und alle anderen weiterspielen, ist das auch nicht fair … Warum sollte man den Center Court schließen, wenn alle anderen in der Hitze spielen müssen? Damit wäre ich nicht einverstanden.“
Bei den diesjährigen French Open kam es wegen der hohen Temperaturen bereits mehrmals zu dramatischen Szenen.