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French Open: Die Pro­fi­teure vom Sinner-Aus

Die Pro­fi­teure vom Sinner-Aus

Der Topfavorit ist raus, die Tür für seine Verfolger bei den French Open geht auf. Auch für Alexander Zverev.
Alexander Zverev zeigt sich nach seinem Zweitrunden-Erfolg gegen Tomas Machac in Roland Garros zufrieden mit seiner Leistung. 
Der Topfavorit ist raus, die Tür für seine Verfolger bei den French Open geht auf. Auch für Alexander Zverev.

Neun Grand-Slam-Titel in Folge teilten Carlos Alcaraz und Jannik Sinner zuletzt unter sich auf. Nun sagte erst Alcaraz verletzungsbedingt seine Titelverteidigung in Paris ab, dann scheiterte der klare Favorit Jannik Sinner nach einem denkwürdigen Zweitrundenmatch gegen den Argentinier Juan Manuel Cerúndolo. Wer sind nun die Kandidaten auf den Titelgewinn bei den French Open?

Alexander Zverev: Der dreimalige Grand-Slam-Finalist jagt seit Jahren den so ersehnten Titel bei einem Major. 2020 war er im Finale der US Open bisher am nächsten dran, gegen den Österreicher Dominic Thiem fehlten nur zwei Punkte zum Triumph. In Paris, wo die Bedingungen Zverev liegen, scheiterte er 2024 im Endspiel an Alcaraz.

Dieses Jahr ist er an Position zwei gesetzt und steigt auch durch die Ergebnisse der bisherigen Sandplatzsaison zum Topfavoriten auf. Immer wieder war er zuletzt erst an Sinner gescheitert – die Hürde steht ihm nun nicht mehr im Weg. „Für mich ist Alexander Zverev ab heute der Topfavorit auf den Sieg“, sagte Eurosport-Experte Boris Becker.

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French Open: Holt Djokovic Nummer 25?

Novak Djokovic: Der serbische Ausnahmekönner hat in seiner großen Karriere noch ein Ziel: Grand-Slam-Titel Nummer 25, mit dem er selbst die Australierin Margaret Court distanzieren würde.

Djokovic kam nach Verletzungsproblemen kaum vorbereitet nach Paris und machte in den ersten beiden Runden keinen unantastbaren Eindruck. Aber dem 39-Jährigen ist stets alles zuzutrauen. In der französischen Hauptstadt gewann er 2024 auch Olympiagold.

Casper Ruud: Der Norweger fliegt etwas unter dem Radar, hat aber in Roland Garros schon nachdrücklich seine Qualitäten auf Sand unter Beweis gestellt. 2022 und 2023 stand der 27-Jährige jeweils im Endspiel, er scheiterte erst an Sandplatzkönig Rafael Nadal und im Jahr darauf an Djokovic. Ruud stand zuletzt in Rom im Finale und musste sich erst Sinner beugen.

Rafael Jódar: Der 19 Jahre alte Shootingstar aus Madrid ist einer der Aufsteiger der Saison. Viele Experten trauen ihm eine steile Karriere zu, und auch in Paris überzeugt Jódar bislang. Toni Nadal, der Onkel und langjährige Trainer von Rafa Nadal, bezeichnete ihn als „besten Spieler dieser neuen Generation“. Ob er auch schon in Paris nach Historischem greifen kann?