Carlos Alcaraz muss nach den French Open auch auf das traditionsreichste Tennisturnier der Welt verzichten. Am Dienstagnachmittag postete die spanische Nummer zwei der Welt ein Statement auf Instagram, in dem er seine Wimbledon-Absage (ab 29. Juni) verkündete.
Tennis-Hammer! Alcaraz sagt auch für Wimbledon ab
Alcaraz sagt für Wimbledon ab
„Meine Genesung verläuft gut und ich fühle mich schon viel besser, aber leider bin ich noch nicht bereit, wieder zu spielen, weshalb ich auf die Rasenturniere in Queen’s und Wimbledon verzichten muss“, schrieb Alcaraz.
Der Spanier laboriert seit dem ATP-Turnier in Barcelona Mitte April an einer Verletzung am Handgelenk und muss seitdem pausieren, Absagen für das Masters in Madrid und jenes in Rom sowie für die French Open waren die bittere Folge.
„Es ist eine schwierige Zeit für mich, aber ich bin mir sicher, dass wir gestärkt daraus hervorgehen werden“, hatte Alcaraz dazu gesagt.
„Ich fühle mich viel besser, aber leider bin ich noch nicht bereit für Wettkämpfe“, vermeldete der 23-Jährige nun: „Das sind zwei ganz besondere Turniere für mich und ich werde sie sehr vermissen. Wir arbeiten weiter daran, so schnell wie möglich zurückzukehren“.
2023 und 2024 hatte er noch in Wimbledon triumphiert, im vergangenen Jahr musste er sich erst im Finale dem italienischen Überflieger Jannik Sinner geschlagen geben. Nun folgt die bittere Absage – sogar für die komplette Rasensaison: Das gelte für die Turniere im Londoner Queen’s Club und eben Wimbledon.
Folgerichtig wird Sinner als Weltranglistenerster abermals als großer Favorit im All England Club aufschlagen.