Olympiasiegerin Qinwen Zheng ist nach ihrer Erstrundenpleite bei den French Open auf der Pressekonferenz in Tränen ausgebrochen.
Tränen-PK: Olympiasiegerin stürzt in der Weltrangliste ab
Olympiasiegerin stürzt weiter ab
Die Chinesin verlor am Montag überraschend gegen die polnische Qualifikantin Maja Chwalińska mit 4:6, 0:6. Dabei wirkte sie im 2. Satz völlig neben der Spur und emotional angefasst.
Zheng: „Ich habe mich verloren gefühlt“
„Natürlich ist es schwer für mich, die Niederlage zu verkraften. Das heutige Spiel war wirklich hart für mich. So ist Tennis eben manchmal. Das Spiel lief nicht nach meinen Vorstellungen, ich habe mich auf dem Platz verloren gefühlt. (…) Ich muss die Niederlage einfach hinnehmen. Mal sehen, wann ich darüber hinwegkomme“, sagte die sichtlich aufgelöste Zheng.
2025 hatte die 23-Jährige noch das Viertelfinale erreicht, ehe sie sich der aktuellen Weltranglistenersten Aryna Sabalenka geschlagen geben musste.
Tennis: Zheng stürzt in der Weltrangliste ab
Durch die Niederlage fallen Zheng 420 Punkte in der Weltrangliste weg. Damit wird die ehemalige Weltranglistenvierte, die monatelang von einer hartnäckigen Ellenbogenverletzung geplagt wurde, am Montag aus den Top-100 rutschen. Im Live-Ranking wird sie nur noch auf Position 119 geführt.
„Ich habe nicht allzu sehr auf meine Platzierung geachtet, aber natürlich muss ich wieder ganz von vorne anfangen, und das wird anders sein. Aber ich glaube, es wird auch irgendwie positiv für mich sein“, sagte Zheng.
Sensations-Coup bei Olympia
2024 hatte sie sensationell bei den Olympischen Spielen in Paris triumphiert – der mit Abstand größte Erfolg ihrer Karriere. Auf dem Weg dorthin hatte sie Angelique Kerber bezwungen. Das olympische Turnier wurde auch auf der Anlage von Roland Garros ausgerichtet. Knapp zwei Jahre später erlebte Zheng ausgerechnet in Paris die große Enttäuschung.