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Ausgerechnet in Wimbledon: Zverev offenbart Rasenallergie

Zverev offenbart Rasenallergie

In London läuft die Nase von Alexander Zverev. Doch das soll den French-Open-Sieger nicht aufhalten.
Zverev in Wimbledon
Zverev in Wimbledon
© AFP/SID/ADRIAN DENNIS
In London läuft die Nase von Alexander Zverev. Doch das soll den French-Open-Sieger nicht aufhalten.

Alexander Zverev kämpft schon vor seinem Wimbledon-Auftakt mit dem ungeliebten grünen Untergrund. Während der Sieger der French Open gerade über mögliche Veränderungen seit seinem ersten Grand-Slam-Titel sprach, rutschte dem 29-Jährigen plötzlich ein lauter Nieser heraus.

Ein Grund zur Sorge? „Mir geht es super“, sagte Zverev, der sich schon während seiner Trainingseinheit die Nase geschnäuzt hatte, und gab sofort Entwarnung: „Es ist einfach nur ein Problem, dass wir auf Rasen spielen und ich eine Rasenallergie habe. Die habe ich ja jedes Jahr.“

French-Open-Sieg gibt Zverev Selbstbewusstsein

Sportlich lief es für Zverev noch nicht an der Church Road, spätestens im Achtelfinale war bislang immer Schluss. Doch nun soll mit einem ganz neuen Selbstbewusstsein im Gepäck alles anders werden – und das Kitzeln in der Nase dabei kein größeres Problem darstellen.

„Es fühlt sich schon anders an, da muss ich auch ehrlich sein zu mir selbst. Mit mehr Freude einfach, mehr Freiheit irgendwo auch, weil ich weiß, dass ich eins gewonnen und es geschafft habe“, sagte der Hamburger mit Blick auf seinen Triumph Paris: „Aber am Ende Tages, wenn ich auf dem Platz bin, möchte ich meinen Job zu einhundert Prozent tun und mein bestes Tennis zeigen.“

Wimbledon: Zverev startet gegen Belgier

Am Dienstag startet Zverev beim Rasenklassiker gegen den Belgier Alexander Blockx. Die deutsche Nummer eins weiß, dass sie von Anfang an hellwach sein muss. „Ich spiele wieder gegen jemanden, der mit 230 aufschlägt. Der kommt her, serviert 45 Asse gegen mich, und dann sitze ich hier am Dienstag und sage: ‚Ja, das ist scheiße gelaufen.‘ Das kann auf Rasen immer mal passieren“, sagte der Tokio-Olympiasieger: „Ich finde, dass ich mich okay fühle. Ich finde, dass ich gute Trainingseinheiten gehabt habe. Und das muss ich auf dem Platz jetzt zeigen.“

Zverev glaubt in diesem Jahr an seine Chance. Wimbledon sei „schon immer das Grand-Slam-Turnier“ gewesen, bei dem er sich „am schwersten getan“ habe, sagte der Weltranglistendritte: „Persönlich habe ich dieses Jahr allerdings ein anderes Gefühl.“