Der italienische Weltranglistenerste Jannik Sinner sieht sich körperlich gewappnet für seine Mission Titelverteidigung in Wimbledon. „Ich fühle mich gut“, sagte der Südtiroler in London: „Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die wir in den letzten zweieinhalb Wochen geleistet haben. Es waren sehr lange Tage. Ich fühle mich gut vorbereitet.“
Daumen hoch von Sinner: "Fühle mich gut"
Sinner bereit für Wimbledon
An der Church Road bestreitet der 24-Jährige am Montag gegen den Serben Miomir Kecmanovic (14.30 Uhr MESZ/Prime Video) sein erstes offizielles Match seit seinem denkwürdigen Einbruch in der zweiten Runde der French Open gegen den Argentinier Juan Manuel Cerúndolo. In der brütenden Hitze von Paris hatte Sinner klar auf Siegkurs gelegen, dann machte der Körper aber einfach nicht mehr mit.
In Vorbereitung auf den Rasenklassiker habe er nun „ein paar Änderungen vorgenommen. Ich sage nicht, dass es große sind. Aber ich glaube immer an kleine Details und kleine Änderungen“, sagte Sinner: „Das Ergebnis werden wir hier noch nicht sehen. Es ist ein langer Prozess. Dahinter steckt keine Zauberei. Aber ja, wir geben unser Bestes.“
Dass er kein Vorbereitungsturnier auf Rasen bestritten hat, macht Sinner keine Sorgen. „Letztes Jahr bin ich in Halle in der zweiten Runde ausgeschieden. Ich bin hierhergekommen – und habe sehr gut gespielt“, sagte Sinner, der sich im Finale gegen seinen derzeit verletzten spanischen Dauerrivalen Carlos Alcaraz durchgesetzt hatte: „Jedes Jahr ist anders. Ich versuche, so viel Selbstvertrauen wie möglich in meine Schläge und in meine Fähigkeiten zu haben. Die ersten Runden sind immer sehr schwierig. Das ist mir mental bewusst.“