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Tennis-Ikone kassiert Shitstorm für Zverev-Post

Shitstorm für Ikone wegen Zverev

Alexander Zverev wird nach dem Sieg bei den French Open nicht nur gefeiert. Eine US-Ikone kassiert viel Empörung, weil sie ihm unkritisch gratuliert.
Alexander Zverev erfüllt sich mit dem Triumph bei den French Open seinen lang ersehnten Traum vom Grand-Slam-Titel. Der deutsche Tennisstar hofft nun, dass bei ihm mental der Knoten für die großen Turniere geplatzt ist.
Alexander Zverev wird nach dem Sieg bei den French Open nicht nur gefeiert. Eine US-Ikone kassiert viel Empörung, weil sie ihm unkritisch gratuliert.

Alexander Zverev ist auch im Moment seines größten Triumphs nicht frei von Kontroversen. In die zahlreichen Glückwünsche und Huldigungen nach dem Gewinn der French Open mischten sich auch kritische Töne.

Mehrere prominente internationale Medien erinnerten nur kurz nach dem Fünfsatzkrimi der deutschen Nummer eins an Anschuldigungen, die Zverev seit Jahren verfolgen.

„Zverev siegt: Eine Krönung, die die Vorwürfe der häuslichen Gewalt nicht verbirgt“, titelte die renommierte französische Tageszeitung L’Equipe. The Athletic, das Sportportal der New York Times, wählte eine ähnliche Schlagzeile: „Zverevs Warten ist vorbei. Sein unangenehmer Status im Tennis bleibt.“

Zverev gilt als unschuldig – diese Vorwürfe wurden erhoben

Gerade in den US-Medien wurden die umstrittenen Kapitel in Zverevs Vergangenheit mehrfach aufgenommen. Auch Fox Sports und USA Today widmeten dem neuen Grand-Slam-Champion entsprechende Artikel.

Es geht darin um zwei Fälle, in denen ehemalige Freundinnen schwere Vorwürfe gegen Zverev erhoben hatten. Olga Scharipowa, eine einstige Lebensgefährtin des Deutschen, hatte 2020 angegeben, im Vorjahr von Zverev misshandelt worden zu sein.

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Dieser hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen und nach eigenen Angaben eine einstweilige Verfügung gegen Scharipowa erwirkt. Die ATP hatte eine Untersuchung wegen mangelnder Beweise letztlich fallen gelassen. Zu einem gerichtlichen Prozess kam es nie, es gilt die Unschuldsvermutung.

Aus dem Jahr 2020 stammt derweil auch ein Vorwurf von Zverevs Ex-Freundin Brenda Patea, mit der er eine Tochter hat. Patea hatte behauptet, dass Zverev sie bei einem Streit gewürgt habe. Gegen Zverev war im Oktober 2023 ein Strafbefehl erlassen worden, im Raum stand eine Geldstrafe von 450.000 Euro.

Zverev will von Vorwürfen nichts mehr hören

Zverev legte Einspruch ein, es kam zu einer außergerichtlichen Einigung. Zverev musste 200.000 Euro zahlen (davon 150.000 Euro an die Staatskasse und 50.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen).

Ein Schuldeingeständnis bedeutete diese Zahlung nicht, das Gericht enthielt sich mit dem Ausgang des Verfahrens eines Urteils über Schuld oder Unschuld. Der heute 29-Jährige erklärte den Fall damals vehement für beendigt.

„Eine Einstellung des Verfahrens ist genau das. Das heißt: unschuldig. Man lässt keine Anklage fallen, wenn jemand schuldig ist“, sagte er vor zwei Jahren: „Ich weiß nicht, wie Sie das übersetzen, aber das heißt es. Fertig. Es liegt hinter uns. Ich will nie wieder eine Frage zu diesem Thema hören. Das geht an alle.“

Tennis-Legende Billie Jean King kassiert Shitstorm

Dass die Allgemeinheit die Vorwürfe wohl nie ganz vergessen wird, führte nach den French Open auch einer der zahlreichen Glückwünsche vor Augen.

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Die Tennis-Legende Billie Jean King – eine wichtige Vorreiterin im Kampf für Frauenrechte – kassierte viel Kritik, weil sie Zverev auf X gratuliert hatte und dabei Zverevs Diabetes-Erkrankung und die Vorbildwirkung für andere Betroffene hervorhob.

In den zahlreichen Antworten auf ihr Posting reagierten viele Fans enttäuscht und kritisierten die Gratulation unter Verweis auf Zverevs Vorgeschichte.