Droht Jannik Sinner der nächste unerwartete Rückschlag nach seinem frühen Sensations-Aus bei den French Open? In Wimbledon verlor der Italiener völlig überraschend den ersten Satz in seinem Auftaktmatch gegen Miomir Kecmanovic. Nach dem zwischenzeitlichen Satzausgleich gab die Nummer eins der Welt dann auch noch den dritten Satz ab.
Droht Sinner Wimbledon-Aus? Nr. 1 legt in Runde 1 Fehlstart hin
Sinner droht das nächste Desaster
Dabei begann Sinner zunächst solide, hielt seine Aufschlagspiele oft ohne größere Probleme. Doch früh zeigte sich: Sein Spiel wirkte leicht gehemmt, vor allem seiner sonst so dominanten Vorhand fehlte es an Durchschlagskraft und Sicherheit.
Kecmanovic nutzte das clever aus. Der Serbe servierte immer wieder gezielt auf den Körper des Südtirolers. Zwar wehrte der Favorit zwischenzeitlich noch zwei Breakbälle ab, doch gegen Ende des ersten Satzes brach sein Spiel ein.
Wimbledon 2026: Außenseiter überrascht Sinner
Beim Stand von 4:5 musste Sinner schließlich den entscheidenden Rückschlag hinnehmen: Eine unsaubere Vorhand landete im Netz – Break und Satzverlust! Nach 34 Minuten ging der erste Durchgang somit überraschend, aber verdient mit 6:4 an Außenseiter Kecmanovic.
Nach einem besseren zweiten Satz für Sinner (6:3) schwankte die Leistung des Italieners im dritten Satz wieder. Dabei erlebte er auch einen Schreckmoment, als er plötzlich auf dem Rasen wegrutschte und zu Boden ging.
Für Sekunden wirkte es, als habe sich der 24-Jährige schwer verletzt. Nach dem Schock konnte Sinner jedoch weiterspielen, ein Physiotherapeut musste nicht auf den Court.
Anschließend ging es umkämpft weiter. Kecmanovic sicherte sich schließlich im Tiebreak den dritten Satz – und sorgte für die nächste Überraschung. Um den großen Coup perfekt zu machen, muss der Serbe nur noch einen weiteren Satz gewinnen.