Alexander Zverev steht im Viertelfinale der French Open – dort trifft er auf den spanischen Überflieger Rafael Jódar. Die deutsche Nummer 1 will gegen den 19-Jährigen den nächsten Schritt auf dem Weg zum ersehnten ersten Grand-Slam-Titel gehen. Bereits im Vorfeld hatte Tennis-Ikone Andre Agassi den Hamburger in den höchsten Tönen gelobt.
"Beste Rückhand, die es je gab": Tennis-Ikone huldigt Zverev
Zverev? „Beste Rückhand jemals“
„Alexander Zverev ist ein unglaubliches Talent – jeder, der 1,98 Meter groß ist und sich so bewegen kann wie er, ist auf jedem Belag gefährlich. Seine Rückhand ist wohl die beste, die wir je im Tennis gesehen haben“, schwärmte der achtmalige Grand-Slam-Champion von Zverev bei TNT Sports.
Zverev war im Achtelfinale gegen Lucky Loser Jesper de Jong zuerst mit vielen Fehlern gestartet – vor allem mit seiner Vorhand. Seine Fehlerzahl reduzierte sich erst im zweiten Satz. Agassi sieht aber noch bei einer anderen Sache Steigerungspotential.
Verbesserungsbedarf bei der Vorhand
„Aber für meinen Geschmack ist er häufig zu passiv, weil er auf seiner Vorhandseite zu oft zu offen ist. Wenn er es schafft, seine Vorhand in der Vorwärtsbewegung noch besser einzusetzen, würde er sein Spiel auf ein ganz neues Niveau heben“, zeigt der US-Amerikaner auch Zverevs Schwächen auf.
Es sei angemerkt, dass Zverev sich in diesem Jahr auf seiner Vorhandseite aber bereits deutlich verbessert zeigt.
Im vergangenen Jahr war für den Hamburger im Viertelfinale gegen den 24-maligen Grand-Slam-Champion Novak Djokovic Endstation. Nun soll Überflieger Jódar auf dem Weg zum French-Open-Triumph nicht zum Hindernis werden.