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Tennis: Kollision mit Schiri-Stuhl - Schmerzhaftes Aus für Tennisprofi

Schmerzhaftes Aus für Tennisprofi

Der US-Amerikaner Zachary Svajda gibt für seinen Traum vom Viertelfinale alles - und landet im Sand.
Svajda bei den French Open
Svajda bei den French Open
© AFP/SID/THOMAS SAMSON
Der US-Amerikaner Zachary Svajda gibt für seinen Traum vom Viertelfinale alles - und landet im Sand.

Zachary Svajda gab für seinen Traum vom Viertelfinale alles, jagte im Sprint dem Ball hinterher – und krachte mit vollem Tempo gegen den Schiedsrichter-Stuhl: Der Tennisprofi aus den USA hat in mehrfacher Hinsicht ein schmerzhaftes Aus bei den French Open kassiert. Gegen den Italiener Flavio Cobolli passierte Svajda schon im dritten Spiel des ersten Satzes die ungeplante Kollision, die den Weltranglisten-85. zu Fall brachte.

Svajda pustete im Anschluss einmal kräftig durch, auch Cobolli erkundete sich nach dem Zustand seines Gegners. Nach wenigen Momenten konnte der US-Amerikaner die Begegnung dann aber fortsetzen. Trotz eines großen Kampfes reichte es aber nicht für den Sieg, am Ende stand ein 2:6, 3:6, 7:6 (7:3), 6:7 (5:7).

Für Cobolli, der im April beim ATP-Turnier in München Alexander Zverev im Halbfinale geschlagen hatte, bedeutete der Erfolg den erstmaligen Einzug in die Runde der letzten acht von Paris – und die Erleichterung stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Das Spiel ist nie vorbei“, sagte der 24-Jährige, der nur mit Mühe den entscheidenden fünften Satz verhinderte: „Ich habe mir fast in die Hose gemacht.“

Auch nach dem dramatischen Aus von Topfavorit Jannik Sinner in der zweiten Runde könnte das Turnier an der Seine noch zu italienischen Festspielen werden. Neben Cobolli wollen am Dienstag auch seine Landsmänner Matteo Berrettini und Matteo Arnaldi ihr Ticket für das Viertelfinale buchen. Berrettini spielt gegen den Sinner-Bezwinger Juan Manuel Cerundolo aus Argentinien, Arnaldi bekommt es mit dem US-Amerikaner Frances Tiafoe zu tun.

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