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Nach Zverevs Titel: Becker glaubt an "Tennisboom" im Land

Becker glaubt an „Tennisboom“

Der einstige Wimbledonsieger Boris Becker glaubt an einen positiven Effekt nach dem Grand-Slam-Erfolg von Alexander Zverev. Er erhofft sich aber noch ein bisschen mehr vom frisch gebackenen French-Open-Sieger.
Boris Becker kritisiert Alexander Zverevs jüngsten Interview-Abbruch und rät dem Tennis-Superstar, offener mit seiner Vergangenheit umzugehen, um die Kritiker endgültig zu beruhigen.
Der einstige Wimbledonsieger Boris Becker glaubt an einen positiven Effekt nach dem Grand-Slam-Erfolg von Alexander Zverev. Er erhofft sich aber noch ein bisschen mehr vom frisch gebackenen French-Open-Sieger.

Boris Becker glaubt nach dem French-Open-Sieg von Alexander Zverev an einen Schub für das deutsche Tennis. „Wir sind wieder in einem Tennisboom“, sagte Becker in seinem Podcast mit Ex-Spielerin Andrea Petkovic und argumentierte mit Rekordeinschaltquoten im TV während des Grand Slams in Paris.

„Warum? Wir haben neue Gesichter, neue Sieger, neue Geschichten. Es sind sympathische Spieler, die Jungen rücken nach, das finden die Fans spannend“, führte Becker aus. „Es gab keine Sendung am Sonntagnachmittag, die mehr Quoten hatte, als das Finale von Roland Garros.“

Becker fordert: Zverev muss sich öffnen

Wichtig sei es aus deutscher Perspektive allerdings, ergänzte Becker, dass Zverev sich nun gegenüber den Tennisfans weiter öffne.

„Die Fans wollen den Menschen Sascha Zverev besser verstehen. Sie sind jetzt offen, ihn zu umarmen, aber er muss ihnen ein bisschen was geben“, sagte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger: „Die Frage ist: ‚Macht er das?‘ Aber er hätte jetzt die Chance, extrem beliebt in Deutschland zu werden.“

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Becker zeigte sich hocherfreut über den „verdienten“ Titelgewinn des Hamburgers. Und er glaubt auch an Zverevs Chancen beim Klassiker in Wimbledon (ab 29. Juni) – trotz Zverevs ausbaufähiger Bilanz auf Rasen in den vergangenen Jahren.

„Seine neuen Netzangriffe sind genau das richtige Rezept auf Rasen. Einfach offensiver, häufiger ans Netz, näher an der Grundlinie: Dann gibt es keinen Grund, warum Sascha nicht auch auf Rasen gut spielen kann“, sagte Becker.