Nächste bittere Nachricht für die britischen Tennisfans: In Jack Draper hat der zweite Hoffnungsträger kurz vor dem ersten Aufschlag in Wimbledon seine Teilnahme absagen müssen.
Wimbledon-Aus für Hoffnungsträger
Wimbledon-Aus für Hoffnungsträger
Der verletzungsanfällige einstige Weltranglistenvierte wird weiter von einer hartnäckigen Armblessur ausgebremst und kann zu seinem Erstrundenmatch am Dienstag gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz nicht antreten. Zuvor hatte am Sonntag bereits Emma Raducanu, die US-Open-Siegerin von 2021, zurückziehen müssen.
Die britische Presse bewertete den zweiten Star-Ausfall innerhalb von 24 Stunden als empfindlichen Dämpfer. The Sun sprach von einem „weiteren Verletzungsalbtraum“, es sei „ein zweiter herber Tiefschlag für das britische Tennis“. The Guardian konstatierte „einen weiteren Rückschlag für die britischen Hoffnungen“.
Wimbledon-Aus für Draper „schlimmster“ Moment
Draper, der vom ehemaligen Grand-Slam-Sieger Andy Murray trainiert wird, erreichte vergangene Woche bei seinem ersten Turnier seit April das Halbfinale des Wimbledon-Vorbereitungsturniers in Eastbourne.
„Es gab in den letzten zwölf Monaten viele schmerzhafte Momente, aber dieser ist definitiv der absolut schlimmste. Es gibt für einen britischen Spieler keine größere Ehre, als in Wimbledon zu spielen“, sagte er. Der Serbe Dusan Lajovic fordert nun als Lucky Loser Fritz heraus.
Die Absage von Draper wirkt sich auch auf den Spielplan von Alexander Zverev aus: Der Hamburger spielt nun das zweite Match des Tages auf dem Centre Court. Dafür rücken Fritz und Lajovic auf Court 1, wo Zverev das erste Spiel hätte bestreiten sollen.
Raducanu kann aufgrund eines Ermüdungsbruchs im rechten Bein nicht an der Church Road aufschlagen. Die 23-Jährige, die auf Platz 30 gesetzt war, hätte am Montag ihr Auftaktspiel gegen die Kroatin Antonia Ruzic bestreiten sollen.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)