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French Open: "Thriller": Duell der Champions endet mit kurioser Einlage

Duell der Champions endet kurios

Für die Weltranglistenerste lebt der Traum vom ersten Titel bei den French Open weiter.
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka weist den Vorwurf der Heuchelei zurück. Ihr Einsatz für höhere Preisgelder diene ausschließlich Spielerinnen außerhalb der Top 10.
Für die Weltranglistenerste lebt der Traum vom ersten Titel bei den French Open weiter.

Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat das Viertelfinale der French Open erreicht und darf weiter von ihrem ersten Triumph an der Seine träumen. Im ersten Frauen-Match in der Nightsession seit 2023 setzte sich die viermalige Grand-Slam-Siegerin auf dem Court Philippe-Chatrier 7:5, 6:3 gegen die ebenfalls viermalige Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka aus Japan durch. Nach der Einführung der Primetime-Begegnung vor fünf Jahren war es das erst fünfte Duell zwischen zwei Tennisspielerinnen zur besten Sendezeit.

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„Es ist einfach toll, in der Nightsession vor euch allen zu spielen“, sagte Sabalenka, die nach dem Match zu den Klängen von Michael Jacksons „Thriller“ dessen legendären Moonwalk auf dem Sand zeigte und dafür lautstark von den Fans bejubelt wurde.

Sabalenka zog zum vierten Mal in Serie in das Viertelfinale von Roland Garros ein. Nun wartet Diana Schnaider, die die US-Amerikanerin Madison Keys 6:3, 3:6, 6:0 bezwang. Im vergangenen Jahr war Sabalenka bis ins Finale gestürmt, verlor dann aber gegen Coco Gauff. Osaka, die wieder in einem goldenen Glitzer-Outfit antrat, verpasste derweil ihren erstmaligen Einzug in die Runde der letzten acht.

Sabalenka marschiert in Paris

Die wenigen Abendspiele für Frauen beim Sandplatz-Highlight sorgen immer wieder für Diskussionen und Kritik. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Organisatoren bei ihren Ansetzungen gänzlich auf Begegnungen zwischen Frauen in der Nightsession verzichtet.

„Die Veranstalter haben Schiss, dass ein Frauen-Match nach einer Stunde rum ist“, hatte Eurosport-Experte Boris Becker mit Blick auf die nur zwei Gewinnsätze bei den Frauen gesagt. Bei den Männern sind drei Satzgewinne für den Sieg nötig. Am Ende duellierten sich Sabalenka und Osaka, die in der ersten Runde die deutsche Nummer eins Laura Siegemund bezwungen hatte, 87 Minuten lang.