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Tennis: French Open heute live im Free-TV, Stream und Ticker - Wer schafft den Einzug ins Finale?

Wer schafft den Einzug ins Finale?

Bei den French Open stehen am Donnerstag die beiden Halbfinal-Paarungen der Frauen auf dem Programm. Eines steht jetzt schon fest: Es wird eine neue Grand-Slam-Siegerin geben.
Tennisspielerin Marta Kostyuk teilt nach ihrem Erstrunden-Sieg bei den French Open emotionale Worte. Kurz vor dem Match erfuhr sie, dass nur wenige Meter vom Elternhaus ihrer Familie in der Ukraine entfernt eine Rakete einschlug.
Bei den French Open stehen am Donnerstag die beiden Halbfinal-Paarungen der Frauen auf dem Programm. Eines steht jetzt schon fest: Es wird eine neue Grand-Slam-Siegerin geben.

Die French Open in Paris gehen in die entscheidende Phase. Am Donnerstag werden in Roland-Garros beim bisher so überraschend verlaufenen Turnier der Frauen die beiden Endspiel-Teilnehmerinnen gesucht. Im ersten Halbfinale kommt es ab 15 Uhr zum brisanten Duell einer Ukrainerin und einer Russin: Marta Kostyuk trifft auf Mirra Andreeva. (French Open 2026 täglich im LIVETICKER)

Während Kostyuk im Achtelfinale mit der viermaligen Paris-Siegerin Iga Swiatek aus Polen und im Viertelfinale mit ihrer ukrainischen Landsfrau Elina Switolina zwei Turnierfavoritinnen aus dem Weg räumen konnte, wartet mit der Russin nun das nächste schwere Kaliber. An Andreeva hat Kostyuk aber gute Erinnerungen, denn erst vor einem Monat gewann die 23-Jährige gegen die Teenagerin das Finale von Madrid in zwei Sätzen.

Tennis heute live: So verfolgen Sie die French Open im Free-TV, Stream und Ticker

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Die 19 Jahre alte Andreeva, die vor zwei Jahren im Halbfinale von Paris an der Italienerin Jasmine Paolini gescheitert war, fegte im Viertelfinale die rumänische Geheimfavoritin Sorana Cirstea mit 6:0 und 6:3 regelrecht vom Platz. Für die Russin war es bereits der 34. Sieg in diesem Jahr, keine andere Spielerin auf der Tour kommt auf mehr Erfolge.

Im zweiten Halbfinale lautet das Duell Diana Shnaider gegen Maja Chwalinska – die Russin, die in der Runde zuvor die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus entnervt hatte, gegen die polnische Qualifikantin, aktuell noch auf Platz 114 der Weltrangliste zu finden.

Nach verlorenem erstem Satz und Break zurück in Durchgang zwei drehte Shnaider gegen Sabalenka auf und setzte sich sensationell mit 3:6, 7:5 und 6:0 durch. Die Russin gewann nach dem 3:5 im zweiten Satz sage und schreibe zehn Spiele in Folge gegen Sabalenka.

Setzt Chwalinska ihren Sensationslauf fort?

Chwalinska wiederum, die es über die Qualifikation erstmals überhaupt ins Hauptfeld beim Höhepunkt der Sandplatzsaison schaffte und bereits acht Siege auf der Pariser Asche feierte, überforderte im Viertelfinale die favorisierte Russin Anna Kalinskaja mit ihrem variantenreichen Spiel.

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Mit 1,64 Metern Körpergröße und meist weniger kraftvollen Grundlinienschlägen als ihre Konkurrenz streut Chwalinska viele angeschnittene Slicebälle sowie Stopps, aber auch überraschende Netzangriffe ein, und dürfte auch gegen Shnaider alles andere als chancenlos sein.

Nach dem Ausscheiden von Sabalenka steht jetzt schon fest, dass es am Samstag nach dem Finale eine neue Grand-Slam-Siegerin geben wird, und einzig Andreeva hatte zuvor einmal das Halbfinale bei einem der vier bedeutenden Turniere in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York erreicht.