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"Tür öffnen": Sabalenka hofft auf mehr Nightsessions für Frauen

Sabalenka hofft auf Umdenken

Aryna Sabalenka wünscht sich mehr Spiele der Frauen in der Night Session der French Open. Die Weltranglistenerste und Naomi Osaka bestritten das erste Abendspiel der Frauen seit 2023.
Sabalenka jubelt in Paris
Sabalenka jubelt in Paris
© AFP/SID/JULIEN DE ROSA
Aryna Sabalenka wünscht sich mehr Spiele der Frauen in der Night Session der French Open. Die Weltranglistenerste und Naomi Osaka bestritten das erste Abendspiel der Frauen seit 2023.

Aryna Sabalenka wünscht sich mehr Spiele für Frauen in der Nightsession der French Open. Sie hoffe, dass ihr Duell gegen Naomi Osaka auf dem Court Philippe-Chatrier „der Anfang ist“, sagte die Tennis-Weltranglistenerste nach dem 7:5, 6:3 über die Japanerin: „Es ist, als würden wir damit für Frauen die Tür für die Nightsession öffnen.“

Sabalenka und Osaka hatten am Montagabend in Paris das erste Frauen-Match am Abend seit 2023 bestritten. Nach der Einführung der Primetime-Begegnung vor fünf Jahren war es das erst fünfte Duell zwischen zwei Tennisspielerinnen zur besten Sendezeit. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Organisatoren bei ihren Ansetzungen gänzlich auf Begegnungen zwischen Frauen in der Nightsession verzichtet.

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Frauen-Matches in der Nightsession sorgen immer wieder für Gesprächsstoff

„Ich fühle mich sehr geehrt, dass das Abendspiel mein Match gegen Naomi war“, sagte Sabalenka, die nach dem Erfolg zu den Klängen von Michael Jacksons „Thriller“ dessen legendären Moonwalk auf dem Sand gezeigt hatte: „Es hat wirklich Spaß gemacht zu spielen. Es waren viele Emotionen.“ Auch sie fühle sich „geehrt, dass die Turnierleitung uns für diesen Spieltermin ausgewählt hat“, sagte Gegnerin Osaka, „und ich hoffe, dass sie das auch in Zukunft tun wird.“

Die geringe Anzahl von Frauen-Matches in der Nightsession von Paris sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Dabei geht es vor allem um die mögliche Länge der Begegnung. Während bei den Frauen nur zwei Gewinnsätze nötig sind, spielen die Männer im Best-of-five-Modus, brauchen drei gewonnene Durchgänge für den Sieg. „Die Veranstalter haben Schiss, dass ein Frauen-Match nach einer Stunde rum ist“, hatte Eurosport-Experte Boris Becker im Rahmen des Turniers gesagt.

Nach ihrem Sieg in 87 Minuten Spielzeit hofft Sabalenka nun auf weitere Auftritte zur prominenten Uhrzeit. Sie sei „nicht sauer“, dass die Frauen so lange auf ein weiteres Match in den Abendstunden warten mussten. „Natürlich“ würde sie aber gerne öfter in der Nightsession antreten, „weil ich eine wirklich verrückte Atmosphäre erlebt habe.“