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Wimbledon: Boykott! Tennis-Star bricht Pressekonferenz ab

Boykott! Tennis-Star bricht PK ab

Der Streit um die Preisgelder im Tennis geht auch in Wimbledon weiter. Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka setzt eine entsprechende Protest-Ankündigung in die Tat um.
Wimbledon gilt als eines der großen Tennis-Highlights des Jahres. SPORT1 hat die wichtigsten Infos und Fakten zum dem prestigeträchtigen Event zusammengefasst.
Der Streit um die Preisgelder im Tennis geht auch in Wimbledon weiter. Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka setzt eine entsprechende Protest-Ankündigung in die Tat um.

Aryna Sabalenka hat vor Beginn des Rasenklassikers in Wimbledon (Wimbledon 2026 täglich im LIVETICKER) erneut eine reguläre Pressekonferenz vorzeitig beendet. Damit setzte die Weltranglistenerste eine entsprechende Boykott-Ankündigung als Protest gegen die Preisgeld-Verteilung in die Tat um.

„Ich möchte, dass ihr alle versteht, dass ich euch respektiere und eure Zeit wirklich zu schätzen weiß“, bat Sabalenka die Journalisten dabei um Verständnis. „Wir versuchen einfach, für etwas Größeres zu kämpfen, für andere Spieler. Wir versuchen im Grunde genommen nur, den Spielern zu helfen, in dieser Welt zu bestehen.“

Die Weltranglistenerste ist eine von mehreren Profis, die die Verteilung der Einnahmen bei den Grand Slams für ungerecht hält.

Als „guten Anfang“ nannte die 28-Jährige das 20-Prozent-Plus beim Preisgeld, fügte aber auch hinzu: „Wenn man sich die Preisgelder der letzten 10 Jahre ansieht, sind sie fast unverändert geblieben.“

Wimbledon: Sabalenka beendet Pressekonferenz nach 15 Minuten

Gemäß der vorherigen Ankündigung brach Sabalenka die Pressekonferenz nach nur 15 Minuten vorzeitig ab. Schon bei den French Open in Paris hatte es ähnliche Proteste der Spielerinnen und Spieler gegeben.

„Ich hoffe, dass die Fans das verstehen. Wir spielen wie immer. Das Einzige, was wir tun, ist, die Zeit mit der Presse zu begrenzen“, sagte Sabalenka.

Die 15 Minuten stehen dabei sinnbildlich dafür, „dass Wimbledon derzeit etwas weniger als 15 Prozent der Einnahmen als Preisgeld auszahlt“, wie es in der Ankündigung vorab hieß. Gefordert werden auch mehr Mitsprache, Gesundheitsleistungen und Altersvorsorge.

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Wimbledon erhöht Preisgelder

Die Veranstalter von Wimbledon hatten vor wenigen Wochen einen signifikanten Anstieg der Prämien angekündigt. Insgesamt geht es für French-Open-Sieger Alexander Zverev und Co. ab dem 29. Juni an der Church Road um 64,2 Millionen Pfund (rund 74,3 Millionen Euro).

Dies entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 20 Prozent. Der All England Club verweist auf deutliche Steigerungen im vergangenen Jahrzehnt.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)