Serena Williams wird beim Rasenklassiker in Wimbledon im Einzelwettbewerb an den Start gehen. Das gab der Veranstalter am Sonntagabend offiziell bekannt.
Wimbledon-Hammer! Serena Williams lässt die Bombe platzen
Hammer um Williams perfekt!
Williams, die ihr letztes Match im Einzel auf der Tour bei den US Open 2022 bestritt, bekommt eine Wildcard. Nach knapp vier Jahren kehrt die 23-malige Grand-Slam-Siegerin also auch im Einzel auf die große Bühne des Tennissports zurück.
Wimbledon: Serena spielt Doppel mit Schwester Venus
Die 44-Jährige hatte vor zwei Wochen nach 1376 Tagen im Londoner Queen’s Club ihr Comeback im Doppel gegeben. Auch in Berlin trat Williams in der Doppelkonkurrenz an.
In Wimbledon wird Serena ebenfalls im Doppel an den Start gehen, gemeinsam mit ihrer Schwester Venus. Auch hier vergab der Veranstalter eine Wildcard.
„Oh mein Gott, es gibt noch eine?“, hatte Williams lachend in Berlin auf die Reporter-Frage geantwortet, ob sie eine Wildcard für Wimbledon annehmen würde. Eine konkrete Aussage zum Thema vermied sie aber. Doch es war zu spüren: Da ist etwas im Busch, in „La Williams“ brennt das Feuer wieder.
Dass die dominierende Spielerin der Nuller- und Zehnerjahre wieder spielt, als zweifache Mutter und Mitvierzigerin, ist spektakulär. Noch spektakulärer wirkt dies beim Blick auf die Anfänge ihrer Karriere – das Comeback ist wie ein Hintergrundrauschen aus längst vergangener Tenniszeit.
Das spektakulärste Comeback der Tennis-Jetztzeit
Ganze siebenmal konnte Williams im Einzel an der Church Road triumphieren, zuletzt 2016. Damals gewann sie im Finale gegen Angelique Kerber, die zwei Jahre später den Titel gewann.
Seit Dezember 2025 entwickelte sich das spektakulärste Comeback der Tennis-Jetztzeit. Da erschien Williams‘ Name auf der Liste der für Dopingtests registrierten Spielerinnen. Nach vielen Spekulationen und reichlich Geheimniskrämerei war es dann am 1. Juni fix: Williams würde im Queen’s Club im Doppel antreten, wenig später wurde der Start in Berlin bestätigt. Und jetzt: All in.
Was kann sie noch leisten, vor allem im Einzel, mit viel Laufarbeit, auch auf dem schnellen Belag in Wimbledon? Venus hatte sich bei ihren jüngsten Einzelauftritten sehr schwer getan. Und Serena? „Ich habe gesehen, wie gut Lindsey Vonn und viele andere Frauen nach ihren Comebacks waren. Da dachte ich mir: Warum nicht?“
Zumindest ist ihr zuzutrauen, dass ihre Einzelrückkehr nicht so fürchterlich schief geht wie bei manchen Männern. Ein Björn Borg, ein Thomas Muster – bei ihnen war es schmerzlich zuzuschauen.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)