Novak Djokovic hat vor Wimbledon nicht nur über seine eigene Mission gesprochen, sondern auch eine Rückkehr gefeiert, die das Turnier elektrisiert: Serena Williams steht wieder im Einzel auf dem Rasen.
Wimbledon: Williams-Comeback "episch und sehr inspirierend"
Djokovic schwärmt von Serena Williams
Der Serbe nannte das Comeback der US-Legende „episch und sehr inspirierend“ und betonte, wie sehr er ihre Karriere – ebenso wie die von Schwester Venus – seit Jahren bewundere. Williams steht im Hauptfeld als Wildcard. (Wimbledon 2026 täglich im LIVETICKER)
„Serena verdient jeden Applaus“
Sie schlägt in Wimbledon im Einzel auf und steht zudem im Doppel an der Seite ihrer Schwester im Feld. Djokovic findet dafür klare Worte: „Serena verdient jeden Applaus, den sie bekommt.“ Und er schob mit einem Schmunzeln hinterher, er habe sie in den vergangenen Tagen im Gym häufiger gesehen als in ihrer Glanzzeit.
Für ihn selbst geht es um Geschichte. Der 39-Jährige, siebenmaliger Wimbledon-Champion, jagt den 25. Grand-Slam-Titel – und damit die alleinige Bestmarke. Mit 24 Major-Triumphen liegt er gleichauf mit Margaret Court, sein jüngster Grand-Slam-Sieg datiert vom US Open 2023.
Der Einfluss der Hitze auf den Court
In Sachen Fitness klingt der Serbe zuversichtlich. „Ich bin hier besser vorbereitet als für Roland Garros“, sagte er und verwies auf die geringere körperliche Belastung auf Rasen. In Paris hätten ihn drei Matches nahezu vier Stunden gefordert, ehe er in fünf Sätzen gegen den 19-jährigen Joao Fonseca verlor. „Vielleicht nicht das Resultat, das ich wollte, aber der Einsatz war da.“
Djokovic thematisierte zudem die hohen Temperaturen in London – und die Folgen für den Rasen. Die Hitze wirke sich auf den Court aus, „der Absprung ist langsamer“, erklärte er, während der Aufschlag zugleich schneller durchkomme. Für Djokovic ist das „eine interessante Situation“ – und eine weitere Variable im Kampf um den ganz großen Wurf.