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Wimbledon: Zverev ausgebremst

Zverev ausgebremst

Im Kampf um seinen erstmaligen Einzug in das Wimbledon-Viertelfinale liegt Alexander Zverev auf Kurs - doch der Deutsche muss unfreiwillig nachsitzen. Sein Angstgegner wartet bereits auf ihn.
Der Samstag hielt in Wimbledon bei den Damen einen Tag der Favoritenstürze bereit. Bei den Herren blieb Alexander Zverev souverän und buchte das Achtelfinalticket.
Im Kampf um seinen erstmaligen Einzug in das Wimbledon-Viertelfinale liegt Alexander Zverev auf Kurs - doch der Deutsche muss unfreiwillig nachsitzen. Sein Angstgegner wartet bereits auf ihn.

Alexander Zverev steht unmittelbar vor dem erstmaligen Einzug in das Viertelfinale von Wimbledon – doch um diesen perfekt zu machen, muss er eine Extraschicht am Dienstag einlegen. (Wimbledon 2026 täglich im LIVETICKER)

Denn wegen der für 23 Uhr Ortszeit angesetzten Sperrstunde im Londoner Südwesten wurde das Duell des French-Open-Siegers mit dem Tschechen Jiri Lehecka (Nr. 13) beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 unterbrochen.

Bis dahin zeigte Zverev eine hochkonzentrierte Leistung und agierte vor allem bei den Big Points stark. So wehrte er gleich sieben Breakbälle von Lehecka ab, während er selbst zwei seiner sechs Chancen nutzte.

Zverev will Jan-Lennard Struff in das Viertelfinale folgen. Sollte ihm das gelingen, würden zum ersten Mal seit 2012 zwei deutsche Tennisspieler in der Runde der letzten acht des Rasenklassikers stehen.

Struff fordert Sinner im Viertelfinale

Während Zverev den letzten Schritt dorthin aber noch gehen muss, duelliert sich der 36 Jahre alte Struff am Dienstag auf Court 1 mit dem italienischen Titelverteidiger und Topfavoriten Jannik Sinner bereits um den Einzug in das Halbfinale.

Bei einem Sieg Zverevs würde im Viertelfinale dessen Angstgegner Taylor Fritz warten. Der US-Amerikaner gewann nach einer starken Vorstellung in nur 1:38 Stunden Spielzeit 7:6 (7:1), 6:4, 6:3 gegen den Kasachen Alexander Bublik.

Die vergangenen sieben Duelle mit Zverev entschied Fritz allesamt für sich, darunter jüngst auch im Halbfinale in Halle/Westfalen sowie 2024 im Achtelfinale von Wimbledon.

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Ideal ist es für Zverev nun nicht, dass er am Dienstag sein Match erst beenden muss, während Fritz bereits Feierabend hatte, bevor die Partie von Zverev überhaupt begann.

Wimbledon: Federer als Tribünengast bei Zverev

Unter dem geschlossenen Dach des Centre Courts begann das Match von Zverev erst um 20.50 Uhr Ortszeit – und zunächst saß einzig der achtmalige Wimbledon-Champion Roger Federer in der Royal Box.

In einem ausgeglichenen ersten Satz ließen beide Spieler bei eigenem Aufschlag wenig anbrennen, bis sich Zverev nach einem tollen Ballwechsel das Break zum 5:4 und kurz darauf mit seinem vierten Ass der Partie den Durchgang sicherte.

Zu Beginn des zweiten Satzes ließ Zverev früh die Chance aus, für klare Verhältnisse zu sorgen. Wieder blieb es deshalb bis in die Crunchtime eng – und wieder war es der 29-Jährige, der das Break schaffte.

Nach 97 Minuten gehörte ihm auch Satz zwei. Zverev lag voll auf Kurs, doch ihm lief die Zeit davon. Entscheidung vertagt.

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)