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Wimbledon: Zverev mit Update nach Schreckmoment

„Knie angeschwollen“: Zverev-Update

Alexander Zverev liefert im Wimbledon-Finale einen großen Kampf. Dann gibt es bange Momente um den Deutschen. Hinterher gibt er ein Update
Alexander Zverev muss sich beim Rasenklassiker in Wimbledon mit dem zweiten Platz begnügen. In einer hochklassigen Partie zog er gegen Jannik Sinner den Kürzeren.
Alexander Zverev liefert im Wimbledon-Finale einen großen Kampf. Dann gibt es bange Momente um den Deutschen. Hinterher gibt er ein Update

Auf einmal wurde es in Wimbledon ganz ruhig: Alexander Zverev hat bei seiner Niederlage im Finale gegen Jannik Sinner nach einem Sturz für einen bangen Moment gesorgt. Beim Stand von 7:6, 6:7, 3:3 hatte der 29-Jährige einen Breakball und ging plötzlich zu Boden.

Gegner Sinner spielte einen Stopp, und als Zverev losrennen wollte, rutschte er aus. Der Deutsche drehte sich sofort liegend auf den Rücken und hielt sich das rechte Knie.

„Es ist ein bisschen angeschwollen tatsächlich“, sagte Zverev anschließend. Er könne aber „normal gehen“. Zverev konnte die Partie fortsetzen, das eigene Spiel war nur leicht eingeschränkt.

„Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten, beim Aufschlag richtig abzustoßen“, sagte Zverev, weshalb auch seine Geschwindigkeit beim eigenen Service „nachgelassen“ habe: „Aber alles andere lief gut. Ich habe mich gut von der Grundlinie aus bewegt und dort gut gespielt.“

Zverev erlebt Déjà-vu

Schon vor zwei Jahren hatte sich Zverev in Wimbledon am Knie verletzt. „Da habe ich mir den Knochen angebrochen“, sagte Zverev.

Nun glaube er aber „nicht, dass es so schlimm“ sei. „Ich habe es wieder zu sehr in die Extension gebracht. Wahrscheinlich wieder ein bisschen ein Knochen-an-Knochen-Prall. Ich glaube aber nicht, dass ich mir etwas gebrochen habe.“

Während der Übertragung litt Kommentator Markus Theil bei Prime Video direkt mit und wurde an die schlimme Verletzung von Zverev aus dem Jahr 2022 von den French Open gegen Rafael Nadal erinnert: „Mir bleibt der Atem stehen. Oh nein, nein, nein. Bitte kein Rolland Garros 2.0 – und Sinner kommt sofort rüber.“

Zverev stürzt in Wimbledon

Der italienische Gegner kam direkt gelaufen und erkundigte sich nach dem Zustand des Deutschen. Sinner half Zverev sogar hoch und sprach ihm kurz Mut zu. „Die Geste des Matches“, meinte Theil. Experte Michael Stich betrachtete die Zeitlupe und befand: “Das wird in der Kniekehle wehtun oder einfach nur der Schreck sein in dem Moment.“

Zverev konnte ohne Behandlung weiterspielen, musste aber sportlich wenige Minuten später einen herben Rückschlag hinnehmen. Er gab seinen Aufschlag und damit auch den dritten Satz mit 3:6 ab.

Den 1:2-Rückstand in den Sätzen konnte der Deutsche dann nicht mehr umbiegen. Am Ende musste er sich Sinner mit 1:3 geschlagen geben.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)