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Wimbledon: Sinner zeigt sich erneut nervenstark und knackt Uralt-Rekord

Sinner knackt Uralt-Rekord

Bei den French Open musste der Italiener früh die Heimreise antreten. An der Church Road ist Jannik Sinner aber weiter dabei - und knackt obendrein einen Uralt-Rekord.
Wimbledon gilt als eines der großen Tennis-Highlights des Jahres. SPORT1 hat die wichtigsten Infos und Fakten zum dem prestigeträchtigen Event zusammengefasst.
Bei den French Open musste der Italiener früh die Heimreise antreten. An der Church Road ist Jannik Sinner aber weiter dabei - und knackt obendrein einen Uralt-Rekord.

Kein böse Wiederholung: Topfavorit Jannik Sinner hat ein weiteres sensationelles Zweitrundenaus bei einem Grand Slam vermieden und darf weiter auf die erfolgreiche Titelverteidigung in Wimbledon hoffen. Der italienische Weltranglistenerste zeigte beim Rasenklassiker erneut keine hochklassige Leistung, bewies beim 7:6 (7:4), 7:6 (7:2), 6:4 gegen den Portugiesen Nuno Borges aber in den entscheidenden Momenten Nervenstärke.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich gewonnen habe. Es gibt noch ein paar Dinge, die wir verbessern müssen“, sagte Sinner: „Wir werden sehen, was auf uns zukommt.“ Mit dem Erfolg schraubte der Italiener seine Bilanz im Grand-Slam-Hauptfeld auf 95 Siege. Damit zog Sinner an seinem Landsmann Nicola Pietrangeli vorbei und hält nun allein den italienischen Bestwert. Die Bestmarke Pietrangelis bestand seit 1972.

34 Tage nach seinem Schock-K.o. bei den French Open bestritt Sinner sein erst zweites Match auf Rasen in diesem Jahr. Und wie schon bei seinem Fünf-Satz-Sieg zum Auftakt gegen den Serben Miomir Kecmanovic präsentierte er sich auf dem Centre Court weiterhin nicht in Topform, für den Griff nach seinem zweiten Titel in Folge wird er sich steigern müssen. In der dritten Runde trifft der 24-Jährige nun auf den Weltranglisten-81. Jenson Brooksby aus den USA.

Wimbledon: Sinner reißt spiel spät an sich

Vor den Augen von Golfstar Rory McIlroy, der in der Royal Box saß und dabei sein grünes Masters-Jackett trug, trennte beide Spieler im ersten Satz wenig, Borges hielt gut mit Sinner mit. Im Tiebreak ließ der Italiener dann aber seine ganze Klasse aufblitzen und sicherte sich den umkämpften Durchgang.

Sinner konnte aber auch anschließend seinen portugiesischen Konkurrenten nicht abschütteln, vielmehr war es Borges, der mit einem frühen Break den Druck erhöhte. Doch wieder behielt Sinner die Ruhe und gewann auch den zweiten Satz. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten zu Beginn von Satz drei riss Sinner schließlich das Spiel etwas mehr an sich und verwandelte nach 2:31 Stunden seinen zweiten Matchball.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)