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Wimbledon: Alexander Zverev überwindet sein Trauma - und wie!

Zverev knackt den Angstgegner

Alexander Zverev stürmt in Wimbledon ins Halbfinale. Der Deutsche überzeugt gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz auf ganzer Linie und profitiert von einer Verletzung seines Gegners.
Alexander Zverev stürmt in Wimbledon ins Halbfinale. Der Deutsche überzeugt gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz auf ganzer Linie und profitiert von einer Verletzung seines Gegners.
Alexander Zverev stürmt in Wimbledon ins Halbfinale. Der Deutsche überzeugt gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz auf ganzer Linie und profitiert von einer Verletzung seines Gegners.

Alexander Zverev steht erstmals in seiner Karriere im Halbfinale von Wimbledon! Der frischgebackene French-Open Sieger bezwang seinen Angstgegner Taylor Fritz aus den USA nach einer dominanten Vorstellung mit 6:4, 6:4, 6:2 – und ist nur noch zwei Schritte vom großen Triumph im All England Club entfernt.

Die vergangenen sieben Duelle gegen Fritz, darunter das Wimbledon-Achtelfinale und das US-Open-Viertelfinale im Jahr 2024, hatte Zverev allesamt verloren. Nun endlich der erlösende Sieg – es war zudem in London sein erster Erfolg gegen einen Top-Ten-Spieler. 

Wimbledon: Zverev marschiert eiskalt weiter

Während Zverev groß aufspielte, wurde Fritz mit zunehmender Spieldauer von körperlichen Problemen geplagt. Der Weltranglistensiebte musste sich im zweiten Satz am rechten Knie behandeln lassen.

Immer wieder suchte der US-Amerikaner den Austausch mit seiner Box. Das rechte Knie (chronische Kniesehnenentzündung) hatte Fritz in diesem Jahr immer wieder Sorgen bereitet und auch zu einer mehrwöchigen Pause gezwungen.

Zverev hingegen – ganz unbeirrt von Fritz‘ Verletzungssorgen – stürmte auf Court 1 mit wuchtigen ersten Aufschlägen zu einem ungefährdeten Dreisatzsieg.

Zverev im Halbfinale gegen Fery gefordert

Im Halbfinale trifft der Hamburger auf Local-Hero Arthur Fery, der seinen Sensationslauf fortsetzte. Fery bezwang auf dem Centre Court den Italiener Flavio Cobolli klar in drei Sätzen (6:4, 7:6, 6:0).

Für Zverev ist es das zwölfte Halbfinale seiner Karriere bei einem Grand Slam. Der Weltranglistendritte folgt in Wimbledon auf Tommy Haas, der als letzter deutscher Spieler 2009 die Vorschlussrunde beim bedeutendsten Tennisturnier des Jahres erreicht hatte.

Auf dem Weg zum erhofften ersten deutschen Triumph im Männer-Einzel seit Michael Stich vor 35 Jahren wartet mit Fery nun die Überraschung des Turniers auf Zverev, Fery steht auf Platz 114 der ATP-Rangliste.

Zverev verzückt seinen Bruder: „Unglaublich gespielt“

Zverev überzeugte mit seinem Auftritt auch die Experten. „Tolle Leistung. Das beste Match in diesem Turnier“, sagte Stich bei Amazon Prime.

Sein Bruder Mischa war ebenfalls zufrieden: „Unglaublich gespielt. Solide. Alles richtig gemacht, von der Taktik, der Konzentration. (…) Die Schlagauswahl war hervorragend. Ich bin sehr stolz und glücklich.“


Mit Sport-Informations-Dienst (SID)