Carlos Alcaraz hat sich im US-Open-Viertelfinale gegen Ben Shelton bis an die körperliche Grenze gekämpft. Der Spanier verlor den fünfstündigen Krimi nach vier Stunden und 28 Minuten im entscheidenden fünften Satz mit 6:7. Besonders während des Seitenwechsels vor dem Finalsatz sorgte Alcaraz für besorgniserregende Bilder.
Unappetitliche Szenen um Alcaraz
Unappetitliche Szenen um Alcaraz
Der 23-Jährige saß mit einem blauen Handtuch auf der Bank, versuchte wiederholt, einen Kameramann von sich wegzuwinken, und schüttelte erschöpft den Kopf. Wenig später vergrub er sein Gesicht in dem Handtuch und schien sich übergeben zu müssen. Eine zweite Kamera fing die Szene dennoch ein, auch Fotografen hielten fest, wie Alcaraz offenbar in das Handtuch erbrach (US Open 2026 täglich im LIVETICKER).
Alcaraz würdigt Shelton nach Marathon-Match
Trotz der Übelkeit stemmte sich der Weltranglistendritte gegen das Aus. Alcaraz hatte den vierten Durchgang gewonnen und damit den Entscheidungssatz erzwungen, doch Shelton behielt im Tiebreak die Nerven. Das Match endete erst um 3:33 Uhr in Flushing Meadows.
„Nach dem dritten Satz war ich körperlich wirklich müde, aber ich habe einen Weg gefunden, mich noch einmal zu pushen und körperlich mehr zu geben“, sagte Alcaraz in der Pressekonferenz nach der Partie. „Im fünften Satz habe ich mich immer besser gefühlt. Aber ich habe gegen einen gespielt – er ist ein Biest.“ Shelton sei „ein unglaublicher, kraftvoller Spieler“ und habe die Situationen „wirklich, wirklich gut“ gelöst, erklärte der Spanier.
Auch Shelton rekapitulierte das Match im Nachgang als engen Fight: „Es ist unglaublich. Ich wollte einfach nur bis zum letzten Moment kämpfen“, offenbarte er nach Spielende auf dem Court. Für den Lokalmatadoren geht es nun im Halbfinale gegen seinen US-amerikanischen Landsmann Frances Tiafoe.
Für Alcaraz endet mit dem Ausscheiden sein Comeback nach viermonatiger Verletzungspause. Entsprechend positiv fiel seine Bilanz trotz des bitteren Ausscheidens aus: „Es war eng. Deshalb werde ich nicht enttäuscht sein, weil ich am Ende nicht gewonnen habe.“ Er ergänzte: „Ich verlasse den Platz glücklich, mit einem Lächeln und gesund. Das ist, was ich gebraucht habe.“
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.