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Gegner meckert über Zverev

Gegner meckert über Zverev

Alexander Zverev nervt seinen Gegner im Halbfinale der US Open - und liefert nach der Partie eine erstaunliche Erklärung zu seinem Verhalten.
Klare Sache für Alexander Zverev! Im Viertelfinale der US Open hat der Deutsche keinerlei Probleme und darf weiter auf den Triumph in New York hoffen.
Alexander Zverev nervt seinen Gegner im Halbfinale der US Open - und liefert nach der Partie eine erstaunliche Erklärung zu seinem Verhalten.

Karen Khachanov hat sich nach seiner Niederlage gegen Alexander Zverev im Halbfinale der US Open über die Spielweise des deutschen Tennis-Stars beschwert. Genauer gesagt über dessen Verhalten beim Aufschlag.

Zverev neige dazu, den Ball vor dem ersten Schlag extrem häufig auftippen zu lassen, monierte der Russe auf der Pressekonferenz nach dem 3:6, 6:7 (7:9), 6:7 (6:8). (US Open 2026 täglich im LIVETICKER)

„Die Art, wie er den Ball aufspringen lässt, das nervt nicht nur mich, sondern natürlich auch viele andere Spieler, weil es so viel Zeit kostet“, schimpfte der 30-Jährige. Man wisse „gar nicht, wie man sich auf den Aufschlag vorbereiten soll – man ist bereit, und dann kommen noch mal zwölf Aufsprünge.“

Khachanov: „Wenn er die Zeit überschreitet …“

Bei jedem Punkt sei dies der Fall. „Letztendlich kann ich nichts dagegen sagen, solange es im Rahmen der Zeitvorschriften bleibt, denn so steht es in den Regeln. Wenn er die Zeit überschreitet, bekommt er eine Zeitüberschreitung – so einfach ist das“, fügte der Unterlegene hinzu.

Ob er sich ein Eingreifen des Schiedsrichters gewünscht habe? Es sei nicht seine Art, solche Forderungen zu stellen, wiegelte Khachanov ab. Auch er selbst komme bei längeren Partien gelegentlich ans Zeitlimit. Zverev wurde letztlich nur am Ende des ersten Satzes einmal verwarnt.

Zverev kann sich Verhalten selbst nicht erklären

Der Deutsche, der am Sonntag nach dem zweiten Grand-Slam-Titel seiner Karriere greift, war sich derweil keiner Schuld bewusst. „Ich habe keine Ahnung, warum“, sagte Zverev auf die Frage, weshalb er den Ball so häufig aufspringen lasse: „Ich mache es nicht mit Absicht.“

Der 29-Jährige, der im Endspiel auf den US-Amerikaner Ben Shelton treffen wird, nahm die Situation gar mit Humor: „Ich habe die Statistik gesehen, ich habe 12.000 Mal auftippen lassen, es ist ziemlich lustig.“ Er zähle nicht im Kopf mit: „Ich will nicht auf eine bestimmte Zahl kommen. Ich weiß nicht, warum es sich so sehr gesteigert hat.“

Er habe sich vor dem Halbfinale zwar vorgenommen, das Ball-Springenlassen zu reduzieren, diesen Vorsatz während der Partie aber gelegentlich vergessen.

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