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Pressestimmen zum US-Open-Sieg von Alexander Zverev

Pressestimmen zum US-Open-Sieg von Alexander Zverev

Der Hamburger holt seinen zweiten Grand-Slam-Titel, aber das Echo der internationalen Medien ist geteilt.
Alexander Zverev mit dem Pokal
Alexander Zverev mit dem Pokal
© AFP/GETTYIMAGES/SID/JULIAN FINNEY
Der Hamburger holt seinen zweiten Grand-Slam-Titel, aber das Echo der internationalen Medien ist geteilt.

Alexander Zverev hat bei den US Open seinen zweiten Grand-Slam-Titel gewonnen. Das Echo in der internationalen Presse ist geteilt. Viele Medien erkennen Zverevs Leistungen an, einige sehnen die baldige Rückkehr von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz in voller Fitness herbei.

USA

New York Times: „Alexander Zverev hat sich weiterentwickelt, um Carlos Alcaraz und Jannik Sinner zu schlagen. Stattdessen hat er alle anderen besiegt. (…) Vorerst hat Zverev eine Chance genutzt, anders als seine Konkurrenten. Er hat sich auf eine neue Ära eingestellt. Er hat sich verbessert. Er ist gesund geblieben. Er war stets zur Stelle. In diesem Jahr hat das gereicht.“

ESPN: „Alexander Zverevs bestes Tennisjahr geht weiter – ebenso wie die lange Grand-Slam-Durststrecke der amerikanischen Herren.“

ENGLAND

The Guardian: „Dieses Match bildete einen passenden Abschluss für eine triste Grand-Slam-Saison auf der ATP-Tour, die von den Verletzungen und körperlichen Problemen von Carlos Alcaraz – der bei diesem Turnier nach langer Verletzungspause zurückkehrte – und Jannik Sinner geprägt war. Die Schwierigkeiten dieser beiden Topspieler boten vielen anderen Akteuren an der Weltspitze die große Chance, in die Bresche zu springen und um die wichtigsten Titel zu kämpfen; doch nur wenigen gelang es in den vergangenen fünf Monaten überhaupt, ernsthaft in den Titelkampf einzugreifen. Zverev wurde für seine Konstanz und seine Fähigkeit belohnt, sich bei den großen Turnieren immer wieder in aussichtsreiche Positionen zu bringen. Jeder Sieg hat ihn mental sichtlich gestärkt.“

BBC: „Zverev krönt ein Jahr des Umbruchs mit dem Triumph bei den US Open. Zu Saisonbeginn war fraglich, ob der 29-jährige Zverev jemals einen der prestigeträchtigsten Titel des Sports gewinnen würde. Nun feiert er seinen Status als mehrmaliger Grand-Slam-Sieger im Einzel, nachdem Verletzungen von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz den Weg zum Triumph teilweise geebnet hatten.“

The Telegraph: „Das nennt man ‚im Moment leben‘: Am Sonntag im Arthur Ashe Stadium war Alexander Zverev der Einzige, der nicht wusste, dass er die US Open gewonnen hatte.“

The Sun: „Ben Shelton musste mitansehen, wie der amerikanische Traum vor den Augen eines ehemaligen James-Bond-Darstellers erneut zerplatzte, während Alex Zverev seine eigenen US-Open-Albträume hinter sich ließ. Zverev wurde seiner Rolle als ‚Bösewicht‘ des Tennis – zumindest in den Augen des Publikums im Arthur-Ashe-Stadion – vollauf gerecht, als er sich erstmals zum ‚König von New York‘ krönte.“

FRANKREICH

L’Equipe: „Ein neuer König in New York. Jahrelang war er diesem Ziel hinterhergejagt – und nun hat Alexander Zverev innerhalb von drei Monaten gleich zweimal das geschafft, was ihm zuvor als unerreichbar fern erschienen war. Bis zum Frühjahr galt der 29-jährige Deutsche vielen als der beste Spieler der Geschichte, der noch nie einen Grand-Slam-Titel gewonnen hatte; mittlerweile nennt er zwei davon sein Eigen.“

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: „Während in den letzten zwei Jahren Sinner und Alcaraz die Tenniswelt unter sich aufgeteilt hatten, dominierte diesmal Zverev – begünstigt durch die Abwesenheit der beiden während eines Großteils der Saison. Er, der schon mit 20 als künftiger Champion galt, hatte sich – trotz zahlreicher Titelgewinne – den Ruf eines ‚Edel-Verlierers‘ eingehandelt. Schuld daran war die Null in der Grand-Slam-Bilanz – ein Makel, den er in diesem Jahr mehr als wettmachte.“

SCHWEIZ

Blick: „Entfesselter Zverev machts wie einst Becker – 2026 ist sein großes Jahr. Alexander Zverev siegt nach Roland Garros auch in New York – und sorgt damit für eine Fortsetzung des amerikanischen Grand-Slam-Fluches.“

SPANIEN

Marca: „Zverev bringt New York zum Schweigen und fordert einen Platz in der Tennisgeschichte.“

As: „Alexander Zverev – der beste Spieler der Generation der 90er-Jahre – hat im Tennis seinen großen Moment erlebt. Zwar musste er sich auf dem Weg zu seinem ersten Titel bei Roland Garros weder Sinner noch Alcaraz oder Djokovic stellen – und auch für seinen zweiten Triumph bei den US Open blieb ihm dies erspart –, doch der 29-jährige Deutsche verstand es, die Erfolgswelle zu nutzen und sich gegen die übrigen Anwärter durchzusetzen.“