Grand Slams>

Tennis: Alcaraz kündigt bewusste Pausen an

Alcaraz kritisiert Tennis-Kalender

Carlos Alcaraz will in Zukunft bewusst Tennis-Turniere auslassen. Das soll ihm bei seiner langfristigen Karriereplanung helfen.
Carlos Alcaraz steht im Viertelfinale der US Open. Der Titelverteidiger setzt sich gegen Tommy Paul durch.
Carlos Alcaraz will in Zukunft bewusst Tennis-Turniere auslassen. Das soll ihm bei seiner langfristigen Karriereplanung helfen.

Carlos Alcaraz möchte künftig bewusst Turniere auslassen, um seine Karriere langfristig zu schützen. Nach seinem Einzug ins Viertelfinale der US Open betonte der an Nummer zwei gesetzte Spanier, dass ihm die körperliche und mentale Gesundheit wichtiger sei als ein lückenloser Turnierplan.

Nach dem 6:4, 6:3, 6:4 gegen den Amerikaner Tommy Paul wich Alcaraz der Frage nach einem konkreten Zeitpunkt aus und nannte stattdessen ein Ziel. „Ich will wirklich, dass meine Karriere zehn oder 15 Jahre dauert. Deshalb will ich mich um meine mentale Gesundheit und meinen Körper kümmern“, sagte er.

Wie genau das aussehen soll, ließ Alcaraz offen. „Tennis kann so unvorhersehbar sein, weil du nicht weißt, wie viele Matches du gewinnen wirst, ob ein Turnier, ein Match oder sieben dauert“, schilderte er. Entscheidend sei, „wie ich mich körperlich fühle, wie ich mich mental fühle“ – und ob er „lange Pausen“ am Anfang, in der Mitte oder am Ende des Jahres brauche.

Wenn du hier klickst, siehst du Spotify-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Spotify dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

„Unmöglich, alle zu spielen“: Alcaraz kritisiert den Kalender

Nach seinem Zweitrundensieg gegen den Portugiesen Jaime Faria, den er nach einem Satzrückstand mit 4:6, 6:0, 6:3 und 6:2 drehte, wurde Alcaraz noch deutlicher. „In Zukunft werde ich einige Pausen machen, einige lange Pausen“, kündigte er bei den US Open an. Und: „Vielleicht nicht vier Monate, aber einen Monat, zwei Monate, einige Turniere auslassen, weil es unmöglich ist, alle zu spielen.“

Alcaraz bezifferte die Pflichttermine für Spieler, die alle Vorgaben der ATP erfüllen, auf 40 Wochen Tennis pro Jahr. Zudem verwies er auf prominente Abwesenheiten in New York, darunter Jannik Sinner, Jack Draper, Holger Rune und João Fonseca. „Wenn sie nichts dagegen tun, werden wir das in Zukunft noch häufiger sehen“, warnte Alcaraz.

Dabei sprach Alcaraz auch aus eigener Erfahrung: Eine Handgelenksverletzung im April habe ihn viereinhalb Monate gekostet. Anstatt sich aufzubauen, musste er bei seiner Rückkehr sofort einen Titel verteidigen – seitdem dominiert Regeneration seine freien Tage zwischen den Matches.

Alle Spiele der US Open im Tennis LIVE und in voller Länge bei Sporteurope.TV!

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.