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US Open: Ein Ausrufezeichen, mit dem keiner mehr rechnete

Ein riesiges Ausrufezeichen

Stefanos Tsitsipas überrascht bei den US Open und wirft Arthur Fils aus dem Turnier. Anschließend wird der Grieche emotional.
Stefanos Tsitsipas sorgt bei den US Open für eine Überraschung. Der Grieche bezwingt in der ersten Runde den hoch gehandelten Arthur Fils, der nach seinem Titel in Cincinnati als Geheimfavorit für New York galt.
Stefanos Tsitsipas überrascht bei den US Open und wirft Arthur Fils aus dem Turnier. Anschließend wird der Grieche emotional.

Stefanos Tsitsipas hat bei den US Open ein Ausrufezeichen gesetzt und dabei eine der emotionalsten Nächte seiner Karriere erlebt. Der zweimalige Grand-Slam-Finalist drehte in der ersten Runde gegen den an Position zehn geführten Arthur Fils ein Match, in dem er bereits einen Satz und ein Break zurücklag. Am Ende stand es 4:6, 7:6, 6:1, 6:4.

Noch vor einem Jahr war Tsitsipas nach eigener Aussage in Flushing Meadows „in Angst“ abgereist. Eine Rückenverletzung hatte ihn so sehr eingeschränkt, dass er „zwei Tage nicht laufen“ konnte und sogar daran zweifelte, ob er seine Karriere fortsetzen könne.

„Das war hart“, sagte Tsitsipas am Montag nach dem Match im On-Court-Interview bei den US Open und rang dabei mit den Tränen. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich erinnere mich, wie ich zu meinem Team sagte: ‚Ich weiß nicht, wie lange das so weitergehen wird.‘“ Und weiter: „Ich bin stark geblieben. Ich habe weiter geglaubt. Tief in mir drin wusste ich, dass ich wieder so einen Moment haben werde.“

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US Open: Tsitsipas beendet Negativlauf

Gegen Fils beendete er zudem eine Negativserie und schlug den Franzosen erstmals nach zuvor fünf Niederlagen in Folge. „Ich bin sprachlos“, sagte Tsitsipas im On-Court-Interview: „Es ist sehr leicht, nicht selbstbewusst zu sein, besonders, wenn man lange keinen Topspieler mehr geschlagen hat. Deshalb bin ich heute extrem glücklich. Das ist ein Moment, auf den du zurückblicken kannst und denkst: Ich habe immer noch das Spiel, das ich suche.“

Neben körperlichen Problemen belasteten ihn auch interne Konflikte. Nach einem frühen Ausscheiden in Wimbledon trennte er sich von seinem Vater Apostolos, der ihn viele Jahre lang gecoacht hatte. Nun arbeitet der ehemalige Weltranglisten-Dritte mit Thomas Perrin und Patrick Mouratoglou zusammen. „Ich hatte persönlich das Gefühl, dass ich das brauche“, erklärte Tsitsipas auf der Pressekonferenz. „Ich brauchte eine andere Stimme. Es gab vorher viel Chaos um mich herum und viel Lärm.“ Er habe erkannt, wie wichtig Menschen seien, „die das Beste aus dir herausholen statt die schlechteste Version“.

In New York war Tsitsipas trotz seiner starken Hartplatzbilanz bislang nie über die dritte Runde hinausgekommen und war bei seinen letzten fünf Teilnahmen an den US Open jeweils an ungesetzten Gegnern gescheitert. Jetzt ist er selbst einer und fragte nach dem Kraftakt gegen Fils nur: „Warum nicht?“

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.