Kaum sind die US Open vorbei, klingeln die Kassen der Ausrichter schon wieder. Denn nun wurden die Strafen gegen die Spieler verkündet. Insgesamt verteilten die Organisatoren in Flushing Meadows 112.500 US-Dollar an Strafen für 20 Verstöße. Die beträchtlichste Zahlung muss der Franzose Terence Atmane berappen. Er hatte für einen Eklat gesorgt.
Tennis-Eklat hat Folgen
Tennis-Eklat hat Folgen
Atmane muss 7.500 US-Dollar wegen verbaler Entgleisung zahlen. Der Franzose hatte gegen Jaume Munar nach zwei gewonnenen Sätzen Krämpfe bekommen, die Partie nach fünf Stunden aber noch 6:7 (5), 3:6, 6:1, 7:6 (4), 7:5 verloren. Der Physiotherapeut wollte den Spieler nicht behandeln, da er der Meinung war, es handle sich um Krämpfe. Und diese dürfen nicht behandelt werden. Atmane behauptete aber, er sei verletzt und rastete aus. „Das sind keine Krämpfe, ich habe Schmerzen, verstehst du? Ich habe Schmerzen, P-A-I-N. Bist du dumm oder was?“. Später sagte der Spieler noch, er werde den Namen seines Gegenübers herausfinden.
Atmane und Sabalenka müssen Strafe zahlen
Aryna Sabalenka beendete die US Open nicht nur ohne dritten Titel in Serie, sondern auch mit einer Geldstrafe. Nach ihrer Finalniederlage gegen Elena Rybakina zertrümmerte die Belarussin ihren Schläger auf dem Boden, beleidigte einen Kameramann und muss dafür 7.500 US-Dollar zahlen.
Betroffen waren auch drei weitere Franzosen: Arthur Fils, Arthur Gea und Corentin Moutet. Die meisten Sanktionen entfielen auf die sogenannte Racket Abuse für den unsachgemäßen Umgang mit der Ausrüstung.
Fils wurde nach seiner Erstrunden-Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas mit 5.000 US-Dollar belegt. Der an Position zehn gesetzte Franzose hatte gegen den Griechen trotz Satz- und Breakführung 4:6, 6:7 (3), 1:6, 4:6 verloren. Auch Arthur Gea taucht in der Strafliste auf, nachdem er in der Qualifikation seinen Schläger auf den Court geworfen hatte.
Moutet erhielt gleich zwei Geldstrafen: 5.000 US-Dollar wegen Racket Abuse sowie weitere 10.000 US-Dollar für einen Verstoß bei Kleidung oder Ausrüstung.
Die höchste Einzelstrafe traf Qualifikantin Luisina Giovannini. Die Argentinierin gab gegen Lucia Bronzetti nach 17 Minuten beim Stand von 0:5 auf und wurde mit 20.000 US-Dollar belangt, weil sie laut Berichten nicht mit ausreichendem professionellen Einsatz gespielt habe. Es ist vorgeschrieben, dass das Preisgeld nur ausgezahlt wird, wenn man offensichtlich sein Bestes gegeben hat. Ihr Preisgeld für die Qualifikation betrug 32.000 US-Dollar.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.