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Das gab es in 150 Jahren noch nie

Nach dem Aus von Stefanos Tsitsipas bei den US Open steht fest: Erstmals erreicht kein Spieler mit einhändiger Rückhand ein Grand-Slam-Halbfinale.
Ben Shelton lässt Stefanos Tsitsipas im Achtelfinale der US Open keine Chance. Gegen den Griechen gewinnt der US-Amerikaner klar in drei Sätzen und trifft nun im Viertelfinale auf Carlos Alcaraz.
Nach dem Aus von Stefanos Tsitsipas bei den US Open steht fest: Erstmals erreicht kein Spieler mit einhändiger Rückhand ein Grand-Slam-Halbfinale.

Stefanos Tsitsipas hat bei den US Open im Achtelfinale gegen Ben Shelton den Kürzeren gezogen – damit steht fest: Erstmals seit Beginn der Grand-Slam-Turniere wird kein Profi mit einhändiger Rückhand das Halbfinale erreichen. Der Grieche unterlag dem US-Amerikaner 2:6, 6:3, 6:7 (5:7), 4:6. (US Open 2026 täglich im LIVETICKER)

Tsitsipas hatte die Debatte selbst befeuert. „Ich habe eine 150-Jahres-Serie zu retten“, schrieb er zuvor auf seinen Social-Media-Kanälen – mit Blick auf den drohenden Bedeutungsverlust der einhändigen Rückhand. Seit 1877, als das erste Grand-Slam-Turnier in Wimbledon stattgefunden hat, gab es kein Jahr ohne mindestens einen Halbfinalisten mit einer einhändigen Rückhand.

Tatsächlich gibt es aber immer weniger Spieler mit einer einhändigen Rückhand auf der ATP-Tour. Neben Tsitsipas zählen auch Lorenzo Musetti, Denis Shapovalov und Grigor Dimitrov zu den prominenten Profis – alle waren in New York zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits ausgeschieden.

US Open: Federer erklärt die Rückhand-Krise

Auch Roger Federer hat den traurigen Trend rund um seinen ikonischen Schlag bereits analysiert. „Ich liebe es, wenn Spieler mit einhändiger Rückhand gut spielen. Als ich aufwuchs, hatten, würde ich sagen, 90 Prozent meiner Trainer eine einhändige Rückhand“, sagte Federer.

Und weiter: „Ich glaube, wenn dein Trainer eine einhändige Rückhand spielt, ist es sehr wahrscheinlich, dass du sie auch so spielst. Heutzutage spielen wahrscheinlich die meisten Trainer eine beidhändige Rückhand, und es ist einfacher, einem Kind beizubringen, die Rückhand mit zwei Händen zu schlagen.“

Federer führt den Wandel zudem auf Material und die jeweilige Spielanlage zurück: „Dann muss man die Technologie der Schläger und Saiten hinzufügen, vielleicht die Langsamkeit der Bälle und der Plätze heutzutage und die Tatsache, dass möglicherweise weniger Übergänge und weniger Volleys trainiert werden.“

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.