Brandon Nakashima ist bei den US Open überraschend früh gestoppt worden. Der an Position 16 gesetzte US-Amerikaner unterlag in der zweiten Runde Alex Michelsen glatt mit 3:6, 4:6, 4:6. Für Nakashima ist es ein Dämpfer in einem Turnier, das im Vorfeld als Chance für einen US-Durchbruch im Herrenfeld galt.
US Open: Überraschendes Aus für Nakashima
Überraschendes Aus bei US Open
Nakashima fand gegen Michelsen nie zu seinem Rhythmus, ließ den Gegner oft den Ballwechsel diktieren und kam in den entscheidenden Momenten zu selten zu freien Punkten. Entsprechend selbstkritisch fiel sein Urteil aus: „Er hat ein solides Match gespielt, aber von meiner Seite war das nicht annähernd das Level, das ich spielen kann“, sagte Nakashima der New York Times.
Das Ergebnis ist auch deshalb bemerkenswert, weil Nakashima in dieser Saison starke Resultate vorweisen konnte – unter anderem mit dem Halbfinale in Cincinnati und dem Finale beim Canadian Open. Zudem war er zuletzt auf sein bisher bestes Ranking als Nummer 17 der Welt geklettert.
„Es waren viele neue Erfahrungen für mich, mit vielleicht ein bisschen mehr zusätzlichem Druck, ein bisschen mehr mit Medien und allem“, erklärte Nakashima der New York Times. „Ich muss das so gut wie möglich annehmen und einen Weg finden, all den zusätzlichen Lärm und Druck auszublenden und mich einfach darauf zu konzentrieren, was ich da draußen tun muss und gut zu spielen.“ (US Open 2026 täglich im LIVETICKER)
Shelton wackelt kurz, dreht aber in den Big Points auf
Auch Ben Shelton musste am Mittwoch arbeiten – und gab wie schon in seinem Match zuvor einen Satz ab. Der an Position acht gesetzte Linkshänder setzte sich im Arthur Ashe Stadium gegen Hubert Hurkacz mit 6:3, 5:7, 7:6 (3), 7:5 durch. Entscheidend war ein spätes Break, mit dem Shelton das Match schließlich zumachte.
„Ich weiß, ich lag vom Satzstand her nie zurück, aber das Momentum hat definitiv gewechselt. Er hat noch mal einen Gang hochgeschaltet, als ich einen Satz und ein Break vorne war – und das Match [ging] von komplett unter meiner Kontrolle zu offen“, sagte Shelton nach dem Spiel der New York Times. Der 23-Jährige nahm aus der engen Phase dennoch Rückenwind mit.
„In der zweiten Hälfte des Matches, bei dem Level, das er gespielt hat, da in vier Sätzen rauszukommen und es so zuzumachen, wie ich es gemacht habe – ich fand so viele Dinge, was Spielstil angeht, die ich gegen Ende des Matches spielen will. Das war ein großes Ding für mich“, betonte Shelton der New York Times.
Major-Durststrecke bleibt Thema – aber nicht für Shelton
Shelton gilt als einer der US-Profis, die die seit 23 Jahren andauernde Major-Titelflaute der amerikanischen Männer beenden könnten. In New York hatte er bereits das Halbfinale erreicht, beim Australian Open stand er im Viertelfinale. Alle Spiele der US Open im Tennis LIVE und in voller Länge bei Sporteurope.TV!
„Ich laufe einfach mein eigenes Rennen, konzentriere mich auf die nächste Runde und darauf, wie ich mich verbessern und mein Spiel weiterentwickeln kann“, sagte Shelton der New York Times. „Das ist ein Turnier, bei dem ich immer gut spielen will, bei dem ich gerne um den Titel mitspielen würde und in der zweiten Woche dabei sein möchte.“
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.