Alexander Zverev steht zum zweiten Mal im Finale der US Open. Der topgesetzte Hamburger besiegte Karen Khachanov im Halbfinale mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6) und spielt am Sonntag gegen Ben Shelton, der als US-Amerikaner den Heimvorteil und die klare Unterstützung der Fans in Flushing Meadows haben wird. (US Open 2026 täglich im LIVETICKER).
Alle gegen Zverev? „Ich liebe es“
Alle gegen Zverev? „Ich liebe es“
„Hoffentlich kann ich verhindern, dass der amerikanische Traum am Sonntag wahr wird“, sagte Zverev im Platzinterview. Angesichts des amerikanischen Duells zwischen Shelton und Frances Tiafoe im anderen Halbfinale stand zu dem Zeitpunkt bereits fest, dass Zverev gegen einen US-Amerikaner spielen wird.
Der 29-Jährige verspürt vor der besonderen Kulisse keinen zusätzlichen Druck: „Ich liebe es, diese großen Finals zu spielen, und ich kann Sonntag kaum erwarten.“
Zverev hofft auf faires Publikum
Dass ihm die Herzen nicht unbedingt zufliegen werden, ist ihm nicht nur klar – er freut sich sogar darauf.
„Ich genieße diese Art von Atmosphäre“, sagte der Deutsche in der Pressekonferenz. „Das habe ich schon einmal gesagt. Ich habe in Frankreich oft gegen Franzosen gespielt. Ich glaube, das feindseligste Publikum – wenn man es so nennen will – hat man, wenn man früher in Paris-Bercy gegen einen Franzosen antritt.“
Das sei ziemlich intensiv gewesen, „und ich habe das immer genossen. Natürlich habe ich in Australien gegen Australier gespielt. In Wimbledon habe ich gegen Arthur Fery gespielt. Das Publikum in Wimbledon ist allerdings etwas anders.“
Ein lautes und energiegeladenes Publikum sei immer toll, meinte Zverev. Er betonte aber auch: „Solange es fair ist und nicht mitten im Ballwechsel unterbricht.“ Über Shelton und Tiafoe, sagte er: „Sie sind hier in New York die Publikumslieblinge, jeder liebt sie.“
Zverev vor besonderer US-Open-Aufgabe
Für die USA geht es um das Ende einer langen Durststrecke: Seit Andy Roddicks Triumph bei diesem Turnier wartet das Land auf einen Grand-Slam-Champion im Herreneinzel.
Nach seinem Titel bei Roland Garros greift Zverev nach seinem zweiten Major-Triumph. Das Endspiel in New York ist bereits sein drittes Grand-Slam-Finale in Serie und das sechste seiner Karriere. Mit einem weiteren Sieg würde der Deutsche seine ersten beiden Grand-Slam-Titel in einer Saison gewinnen – ein Kunststück, das in der Open Era nur wenigen Spielern gelang.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.